„Black Adam“ – Film-Kritik – Die Filmwelt hat mittlerweile schon so einige Superhelden-Streifen hervorgebracht. Was dem einen so langsam aus den Ohren herauskommt, von dem können andere gar nicht genug bekommen. Doch kann das Genre auch heute noch wirklich überraschen? Zumindest was den nun für das Heimkino erscheinenden DC-Superhelden-Actioner „Black Adam“ betrifft, kann man dies mit einem Ja beantworten.

Die Story mag im Vergleich zur Comic-Vorlage etwas übersichtlicher sein: Im Film geht es wenig überraschend um den Titelhelden Black Adam, einen antiken Gott, der vor mittlerweile 5.000 Jahren seine Superkräfte erhalten hat. Viel damit anfangen konnte er nicht, weil er fast die meiste Zeit dieser Jahrtausende in Gefangenschaft verbracht hat.

Gelungenes Superhelden-Debüt von Dwayne Johnson

Das hat ein Ende, als er aus seinem irdischen Kerker befreit wird. In der modernen Welt treibt Adam derweil nur ein Gedanke um: Rache. Willkommen zum großen Action-Spektakel, in dem Hollywood-Liebling Dwayne Johnson sein Superhelden-Debüt als Antiheld Black Adam feiert. Und auch diese Rolle steht dem Muskelberg bestens.

Richtig gut gefallen haben zudem die Effekte sowie zahlreichen cool choreographierten Kampfszenen, die alles andere als rar gesät sind in „Black Adam“. Bildgewaltige Szenen und satte Action sind somit durchweg garantiert. Generell bietet dieser Actioner große Unterhaltung, was auch an dem pointierten Humor liegt, der zu keiner Zeit ins Peinliche oder Lächerliche ausschlägt.

Reichlich Kurzweil für die Abendunterhaltung

Gefallen hat auch das hohe Tempo, das der Streifen an den Tag legt. Einzig die Handlungssprünge hätten nicht sein müssen, und sorgen hin und wieder für den Bruch des roten Storyfadens. Im Großen und Ganzen überzeugt „Black Adam“ als spannungsgeladener und humoriger Actioner, der reichlich Kurzweil für die Abendunterhaltung bietet.

„Black Adam“ (Warner Home Entertainment) – VÖ: 19. Jan. 23