Das Jahr 2018 war nicht arm an hochwertigen Horrorfilmen mit jeder Menge Highlights des Genres. Mit „Bird Box“ hat der Streaming-Gigant Netflix seit kurzem einen neuen Streifen im Portfolio, der sich bei Kritikern und Fans großer Beliebtheit erfreut. Viele davon bezeichnen „Bird Box“ als die gruseligste filmische Erfahrung, die sie je gemacht haben. Und das in einem Jahr, das Filme wie „A Quiet Place“ oder „Hereditary“ hervorgebracht hat…

„Bird Box“ ist ein postapokalyptischer Thriller, der auf dem gleichnamigen Roman des Autoren Josh Malerman aus dem Jahr 2014 fußt. Im Film schließt sich eine schwangere Frau namens Malorie (gespielt von Sandra Bullock) einer Bande Überlebender und deren Kindern an. Die Gruppe versucht, einer unbekannten Macht zu entkommen, die weltweit Massenselbstmorde verursacht hat und damit den Untergang der Zivilisation einläutet.

Wer auch immer die Macht sieht, verliert den Verstand – weshalb in der Handlung von „Bird Box“ Blindheit, etwa durch Augenbinden, ein Segen ist. Eine interessante Prämisse, die an den erwähnten „A Quiet Place“ erinnert, in dessen Handlung vor allem absolute Stille das Überleben gegen eine böse Macht sicherte.

„Erschreckend“

Nun werden auf Twitter Stimmen von Nutzern laut, die den Film unerträglich spannend finden. So schrieb jemand: „Ich hasse Bird Box, ich kam mir vor, als wäre ich wirklich in dem Film und es war schrecklich.“ Eine andere Nutzerin warnte ihre Follower: „Newsflash: Bird Box auf Netflix ist wirklich erschreckend, schaut ihn auf keinen Fall nachts und alleine.“ Ein anderer Nutzer beschrieb den Film als „erschreckendsten, aber zugleich tollsten Streifen“, den er je gesehen habe.

Scheint, als hätte „Bird Box“ Eindruck auf viele gemacht. Regisseurin Susanne Bier offenbarte in einem Interview mit „Slashfilm“ einen Ansatz, warum ihr Thriller so mitreißend sei: „Erstmal, weil er eine weibliche Protagonistin hat, was nur für sehr wenige solcher Filme gilt. Es hat eine knallharte Protagonistin. Sie ist hart und brutal. Sie tut alles, damit diese Kinder überleben können – und es ist nicht immer angenehm.“

Quelle: unilad.co.uk