Vielen Dank, Eadweard Muybridge. Ohne diesen britischen Fotografen, der im Jahre 1872 die Bilder eines Pferdes das Laufen lehrte, hätten wir heute nicht das Medium Film, keine Kinostreifen, keine TV-Serien, kein Garnix in dieser Richtung. Allerdings müssten wir ohne Filme auch nicht die ganzen miesen Streifen erdulden, die uns das Medium im Laufe seines Daseins über die Jahre beschert hat. Andererseits: Es gibt Filme, die sind so sch…, dass sie schon wieder extrem unterhaltsam sind. Einige der übelsten schauspielerischen Darbietungen aller Zeiten finden sich in dieser schrecklich-schönen Zusammenstellung.

Standesgemäß fängt die Kompilation mit Ausschnitten aus dem Muttergenre aller miesen Streifen an: Ninjafilme. Auf eine unsagbar schlechte Todesszene, bei dem man am Gesicht des Opfers ablesen kann, dass es sich gerade fragt, was es eigentlich in so einem Trashfilm zu suchen hat, folgt ein abgründiger Freitod-Dialog aus ‚Ninja Commandments‘, einem Film des Godfathers unterirdischer Ninja-Streifen, Joseph Lai.

Doch das ist nur der Anfang: Die Reise geht weiter über unsagbar schlechte 90er-Action, einen ‚Die Vögel‘-Abklatsch mit unfassbar miesen „Spezialeffekten bis hin zu „Dramen“ und „Horrorfilmen“, die man erlebt haben muss, um zu glauben, dass es so schlechte Streifen wirlich geben kann. Natürlich ist auch eine der schlechtesten, unterhaltsamsten Todesszenen der gesamten Filmgeschichte enthalten: Der mehr als halbminütige Schusswunden-Exitus aus ‚Karate Girl‘, den wohl die meisten von euch kennen dürfen. Ein Schmankerl gibt es auch, einen Klassiker aus dem klassischen Raumschiff Enterprise: Cpt. Kirks Zeitlupenkampf mit dem Gorn. Unvergesslich schlecht.