Sommerzeit ist Horrorzeit. Nicht nur an ungefähr jedem Pool in Urlaubshotels weltweit, wenn der Durchschnittsdeutsche seine Wohlstandswampe der ebenso prallen Sonne entgegenreckt (oder, je nach Situation mehr oder minder erfolgreich einzieht, sobald junge Dinger im Bikini vorbeischlendern), sondern auch auf der Kinoleinwand.

Mit „At the Devil’s Door“ hat Hollywood dabei ein besonders höllisches Eisen im Feuer, das von den kundigen Händen von niemand Geringerem als Nicholas McCarthy geschmiedet wurde. Ein Name, bei dem Horrorkenner mit den Ohren schlackern dürften, wusste sein Debüt „The Pact“ Freunde des Düsterzelluloids doch auf ganzer Linie zu überzeugen. Auch sein kommendes Werk soll hinter der Fassade klassischen Spukhaushorrors eine vielschichtige Geschichte mit unerwarteten Wendungen verbergen, die dem Gruselgenre Leben einhauchen könnte.

Aber worum geht’s? Immobilienmaklerin Leigh soll das Haus eines Ehepaares an den Mann bringen – merkt aber, dass die Tochter der beiden noch immer im Gebäude haust. Das Mädel ist ihr alles andere als koscher, umweht sie doch eine verstörende Atmosphäre. Aus Mitgefühl kümmert sich Leigh trotzdem um die Lottergöre – nicht ahnend, dass sowohl Gemäuer als auch Teenie ein finsteres Geheimnis umgibt. Teuflische Mächte strecken ihre Klauen nicht nur nach Leigh, sondern auch nach ihrer Schwester, der sensiblen Künstlerin Vera, aus …    

Unlängst erschien der erste Trailer zu „At the Devil’s Door“ – und das Teil zieht direkt sämtliche Genreregister: Klaustrophobische Korridore, schattenhafte Gestalten, dämonische Fratzen und Leighs grenzdebil stierende neue Ziehtochter nebst Schaukelpferd sind nur einige Zutaten dieses fiesen Appetithappens, den wir euch an dieser Stelle nicht vorenthalten wollen.