Lange mussten die Fans ausharren, sich mit Infobröckchen wie Kostümfotos und vereinzelten News begnügen. Damit ist Schluss, ebenso wie mit Unsicherheiten und Gerüchten: ‘Assassin’s Creed’ kommt. Am 05. Januar 2017 läuft der Film in den deutschen Kinos an und entführt und ins Spätmittelalter, genauer: in die Zeit der Spanischen Inquisition.

Seit Michael Fassbender (‘Prometheus‘) als Hauptdarsteller bekanntgegeben wurde, hungern die Fans nach bewegtem Material zur heiß ersehnten Videospielverfilmung. Bei Fox hat man unsere Gebete nach Adlern, jeder Menge Free Running und dem „Leap of Faith“, dem Sprung von riesigen Türmen in die Tiefe, erhört. Der Trailer hinterlässt – abgesehen von der miserablen Musikauswahl – einen mehr als überzeugenden Eindruck, sämtliche Markenzeichen der beliebten Videospiel-Franchise sind enthalten.

Einschlägig erfahrener Regisseur – werktreue Handlung
Die Schauwerte sind extrem beeindruckend. Es sieht wie eine der seltenen Videospiel-Verfilmungen aus, auf die man sich wirklich freuen darf. Auf dem Regiestuhl nahm Justin Kurzel Platz, der beste Erfahrungen mit historischem Material besitzt – von ihm stammt die letzte ‘Macbeth‘-Umsetzung, die mehr als nur gelungen war. Neben Michael Fassbender werden wir auch Marion Cottilard (‘The Dark Knight Rises’) erleben.

Die Handlung führt den Todeszelleninsassen Callum Lynch (Fassbender) in ein geheimes Programm, bei dem er mit Hilfe der Maschine „Animus“ in die genetischen Erinnerungen seines Vorfahren, eines spanischen Assassinen des 15. Jahrhunderts geführt wird. So kämpft er den Kampf der titelgebenden Assassinen gegen den Templerorden aus erster Hand, wird in die Ereignisse der Spanischen Inquisition um den teuflischen Inquisitor Torquemada und Papst Borgia gezogen. Doch auch in der Welt der Gegenwart drohen Callum und seiner Verbündeten, der Assassinin Lara (Cottilard) Gefahren: Denn die Templer bleiben nicht untätig …