Man ahnt schon beinahe, dass etwas ziemlich besonderes, unverbrauchtes und überraschendes auf einen Zuschauer zukommt, wenn ein Film auf den bezeichnenden Titel „Anna und die Apokalypse“ hört. Statt den x-ten Versuch zu wagen, Kinogänger mit noch einem Versuch zu überzeugen, aus dem ausgelutschten Zombie-Thema etwas Düsteres und Hartes zu machen, wagt dieser Streifen einen anderen, lustigen Zugang.

Wie ihr im Trailer sehen werdet, ist „Anna und die Apokalypse“ nämlich kein klassischer Zombie-Horror-Streifen, sondern ein höchst skurriles Splatter-Musical. Das hat es nicht nur auf das angesehene „Fantastic Fest“ geschafft, sondern soll auch hierzulande auf dem ebenfalls renommierten Fantasy Filmfest gezeigt werden. Mehr noch, das mit Preisen überhäufte Meisterstück von Regisseur John McPhail soll auch in die deutschen Kinos kommen.

Bereits am 6. Dezember wird der britisch-amerikanische Streifen dank dem Verleih Splendid Film pünktlich vor dem Weihnachtsfest in unseren Lichtspielhäusern zu sehen sein. Das passt auch thematisch: Denn in „Anna und die Apokalypse“ wird die titelgebende, ganz normale Teenagerin dieses Namens während des Festes der Liebe in den Ausbruch einer Zombie-Seuche verstrickt, die droht, die ganze Menschheit auszulöschen.

Um es mal frei nach dem Trailer zu sagen: „Doch wie sollt sie überleben, was die Weihnacht würd‘ bringen? – Ganz klar: Sie würd' stechen, hacken – und singen!“