„Anna“ – Film-Kritik – Freunde von Regielegende Luc Besson kommen mit seinem neuen Streifen nun im Heimkino voll auf ihre Kosten. Denn „Anna“ ist ein satter Mix aus Agententhrillern wie dem Klassiker „Nikita“ und vor Action krachenden Streifen wie „Salt“ geworden. Da geht es ordentlich zur Sache – inklusive einer hohen Dosis Spannung. In die Hauptrolle ist das russische Model Sasha Luss geschlüpft, die als Newcomerin die filmführende Figur gut auf die Leinwand bringt.

In „Anna“ verkörpert sie Anna Poliatovas. Die ist nicht nur ein bildschönes Model, sondern auch eine todbringende Agentin. So besitzt die junge Russin einzigartige Fähigkeiten, die sie zu einer der weltweit gefürchtetsten Killerinnen des KGB machen. Als die CIA sie ins Visier nimmt, verstrickt Anna sich zunehmend in einem Netz aus Lügen und Intrigen, aus dem es scheinbar keinen Ausweg gibt.

Sicher, der Plot zu „Anna“ würde für sich nun keinen hinter dem Ofen hervorlocken. Aber es ist ein Luc-Besson-Streifen und da ist man eigentlich immer auf der sicheren Seite für einen abendfüllenden Streifen. Wie eben auch hier. Es sind nicht nur die überraschenden Twists, die der Film auf der Habenseite verzeichnet. Auch die toll choreographierte und knüppelharte Action überzeugt. Der Cast  mit Helen Mirren, Cillian Murphy und Luke Evans rundet den Film gelungen ab.

Man könnte fast sagen, dass „Anna“ die weibliche Version zu „John Wick“ ist, aber ganz auf diesem Niveau spielt der Streifen dann doch nicht mit – jedoch auch nicht meilenweit entfernt. Wer also dem Action-Agententhriller zugetan ist, wird mit „Anna“ einen starken Genrevertreter auf Blu-ray und DVD zu sehen bekommen, der den nächsten Filmabend mit packender Unterhaltung füllt.

Anna – Studiocanal – VÖ: 28. Nov. 19