Ein neuer Alien-Film ist beschlossene Sache. Nach den letzten vermurksten Auftritten der extraterrestrischen Killermaschinen ist das an sich nicht unbedingt ein Grund für Freudensprünge, doch der Ansatz lässt hoffen. Immerhin ist Schluss mit Predator-Crossovern und austauschbaren Protagonisten, die bloß als Xenomorph-Futter dienen, denn Sigourney Weaver kehrt als Lt. Ellen Ripley zurück. Des Weiteren hat man sich dazu entschieden, die Zeit zurückzudrehen.

„Ich möchte, dass der Film sich wie der natürliche Bruder von 'Aliens' anfühlt, so dass es 'Alien', 'Aliens' und schließlich dieser Film sind", erläutert Regisseur Neill Blomkamp in einem Interview. Was der Mann uns damit sagen will ist, dass man Teil Drei und Vier ganz einfach aus dem Story-Kontext streicht, um erneut am zweiten Teil anknüpfen zu können. Zudem wolle man auch atmosphärisch zu den Serien-Wurzeln zurückkehren.

„Es ist ein freudscher Albtraum. Dieses Element ist so reizvoll für mich; die Zuschauer in einer traditionellen, monströsen, dunkler-Flur-mäßigen Art und Weise bis an den Rand ihrer Plätze rücken zu lassen. Ich liebe das. Das ist ein Pulverfass der Kreativität für mich.“. Weavers Äußerungen, Ripley im All treiben und der exzellenten Story ein gelungenes Ende verpassen zu wollen, lässt ferner auf den Abschluss der Reihe schließen. An anderer Stelle wird sie, was das betrifft sogar recht deutlich: „Es ist eine tolle Reihe und sie verdient ein angemessenes Ende. Ich weiß, dass die Fans das lieben würden.“

Das sehen wir genau so, allerdings werden wir uns noch gedulden müssen, da sich Alien 5 in einem sehr frühen Produktionsstadium befindet. Wir halten euch aber auf dem Laufenden!