Das Autorenduo Jon Lucas und Scott Moore ist wieder auf der Bildfläche erschienen. Nachdem die beiden mit dem „Hangover“-Komikkracher berühmt geworden sind, debütieren sie nun mit „21 & Over“ als Regisseure. Herausgekommen ist eine Symbiose aus Buddy- und Partykomödie, mit etlichen Anlehnungen an „Hangover“.

Jeff Chang (Justin Chon) ist ein Musterschüler an seinem College und Vaters Liebling. Doch alles soll sich am Tag vor seinem 21. Geburtstag ändern. Seine Freunde Casey (Skylar Astin) und Miller (Miles Teller) überreden ihn nämlich dazu, mal richtig den Bären steppen zu lassen.

Dabei versprechen sie ihm, dass sie ihn am Tag darauf pünktlich bei einem wichtigen Vorstellungsgespräch abliefern. Natürlich kommt alles ganz anders als geplant. Denn nach einer wilden Partynacht wachen die drei im Nirgendwo auf, ohne Erinnerungen an Vergangenes. Auf dem langen Trip nach Hause erlebt das Trio einige beknackte und absonderliche Situationen.

Wie eingangs erwähnt sind viele Parallelen zu „Hangover“ erkennbar, was abgesichts des Regieduos irgendwie auch kein Wunder ist. Trotzdem oder gerade deswegen wirkt hier einiges arg überdreht mit anzüglichen Gags, übermütiger Situationskomik und vielen kruden Konstellationen. Hervor sticht definitiv der geniale Soundtrack, der mit Hits von Babylon Zoo „Spaceman“ bis hin zu irischem Folk-Punk der Dropkick Murphys reicht. Wer auf leichte Chaos-Komödien steht, der kann ab dem 25. Juli „21 & Over“ im Kino erleben.