Frühjahr und Sommer, das bedeutet neben vielen angenehmen Dingen für viele eines: Stechmücken. Die sirrenden Plagegeister machen uns insbesondere in Gewässernähe zu schaffen, doch auch in Regentonnen und Gartenteichen nisten die Blutsauger und gedeihen prächtig. Doch seid unbesorgt, Männer, verzweifelt nicht: Es gibt Abhilfe – und die macht auch noch Spaß. Alles, was ihr tun müsst, um euch vor den Mikrovampiren zu schützen, ist … Gin trinken. Oder euch zumindest damit einreiben.

Unlängst berichteten wir euch, dass Gin, der zum Trendgetränk mutierte Wacholderschnaps, ein hilfreiches Mittel gegen Pollenallergien/Heuschnupfen ist. Doch soll er auch gegen Mückenstiche helfen – genauer gesagt, der Alkohol soll diesen vorbeugen. Vor allem, wenn man ihn als klassischen Longdrink „Gin Tonic“ genießt. Der Grund: Ausgerechnet die bitteren Geschmacksstoffe dieses Klassikers. Denn während wir Menschen den Drink genau deswegen schätzen, hassen die Insekten die beteiligten Inhaltsstoffe – ätherische Wacholderöle und das dem Tonicwater seinen einzigartigen Geschmack verleihende Chinin.

Um diese Schutzwirkung wusste man bereits in der britischen Kolonialzeit – die Soldaten in Indien tranken deshalb Gin, um sich vor der durch Mücken übertragenen Malaria zu schützen. Damit das Ganze auch wirkt, dürfte bei dieser unwissenschaftlichen Methode allerdings eine größere Menge Alkohol notwendig sein – alternativ könnt ihr ein paar Tropfen Gin Tonic in eure Haut einreiben. In Maßen, wohlgemerkt! Tun wir mal nicht so, als würde hier irgendwem wichtig sein, was die Leute im Urlaub von ihm denken – die Wahrscheinlichkeit, dass wir dort nach Alk müffeln ist ja eh schon hoch … Nur Spaß!

Quelle: tag24.de