Woran erkennt man, ob sein Arbeitskollege womöglich ein Psychopath ist? An dem irren Blick, mit dem er während der Arbeit auf seinen Bildschirm starrt? An der Intensität, mit der er beim Tippen auf die Enter-Taste hämmert? Oder gar an der enervierend guten Laune am frühen Morgen? Auch! Einfacher ist es aber, wenn ihr darauf achtet, wie der oder die Verdächtige Kaffee trinkt!

Schwarz wie frisch gepumptes Öl, blond und süß wie eine skandinavische Bäuerin oder doch bloß ein Schuss Koffein in einem Meer aus Milch… was glaubt ihr wohl, welche persönliche Präferenz in Sachen Kaffeegenuss den entscheidenden Hinweis auf eine gestörte Persönlichkeit liefert? Vermutlich denkt ihr nun zunächst das Gleiche wie wir. Nämlich dass Leuten, die „koffeinfrei“ bevorzugen, nicht über den Weg zu trauen ist. Doch Experten der Universität Innsbruck sind zu einem anderen Ergebnis gelangt.

Im Zuge einer Studie wurden dort etwa 1.000 Menschen befragt, wie sie ihren morgendlichen Muntermacher am liebsten trinken, und mussten sich daraufhin einem Persönlichkeitstest unterziehen. Bei der Analyse der Daten zeigte sich, dass Leute, die schwarzen Kaffee bevorzugen, eher zu Alltagssadismus und einer psychopathischen Persönlichkeit neigen.

Bitter macht böse!

Angehörige dieser Personengruppe zeigten sich generell von bitterem Geschmack angetan und damit auch Gin Tonic oder Radieschen zugeneigt. Damit findet das Ergebnis eine Übereinstimmung in einer älteren Studie, welche bereits nachgewiesen hat, dass Gin Tonic am ehesten von Psychopathen getrunken wird. Wer dagegen auf Süßes steht, erweist sich seinen Mitmenschen gegenüber als freundlicher und hilfsbereiter.

Erforscht auf Basis dieses Wissens nun doch mal eure eigene Persönlichkeit. Und wenn jemandem, der diesen Artikel auch gelesen hat, einen dummen Spruch bringt, weil ihr euren Kaffee auf die einzig richtige Art trinkt, rammt ihm doch einfach eine Tacker-Klammer in die Stirn. Von wegen Psychopath … wer Zucker in seinen Kaffee schüttet, der ist nicht ganz richtig im Kopf! Oder wer seinen Teebeutel bloß vier statt der angegebenen acht Minuten ziehen lässt, erst recht nicht. Bei solchen Leuten muss man aufpassen! Echt mal …

Quelle: derwesten.de