Eine bewusste Entscheidung, die eigentlich Respekt verdient: der Verzicht auf Fleisch als Nahrung aus ethischen und/oder gesundheitlichen Gründen, Vegetarismus oder gar Veganismus. Eigentlich. Viele Menschen, die dieser Ernährungsform anhängen, reden anderen fortwährend ein schlechtes Gewissen ein oder Missionieren ihre Ersatzreligion, wo sie nur können. Die vermeintliche moralische Überlegenheit stört eine Menge Menschen – das hat Konsequenzen, wie eine neue Studie aufzeigt. Denn ein Drittel aller Leute würde demnach keine Veganer daten.

Strahlende Haut und perfekte Blutwerte sind demnach kein Schlüssel zu einem glücklichen Liebesleben. Die Umfrage, die im Auftrag der Dating-App „Trueview.me“ mit 1000 Teilnehmern beider Geschlechter zu Themen wie Liebe und Ernährung durchgeführt wurde, offenbart: 34 Prozent der Befragten würden keinen Veganer/keine Veganerin daten. Männer fühlen sich dabei vom Veganismus eine potentiellen Partners eher gestört als Frauen. 77 Prozent der Befragten beider Geschlechter würden zudem für einen Partner mit solchen Ernährungsgewohnheiten nicht ihren Fleischkonsum aufgeben.

Doch auch für Menschen, die sich eher rustikaler ernähren, hält die Studie schlechte Neuigkeiten bereit: 28 Prozent der Teilnehmer halten Junkfood für die abstoßendste Ernährungsgewohnheit, die ein potentieller Partner mitbringen kann. Ein absolutes NoGo. Es bleibt also nur eine Moral: Liebe geht durch den Magen und man sollte sich stets den Partner suchen, der den eigenen Essgewohnheiten am nächsten kommt. Was ist schließlich schöner, als sich eine leckere Vorspeise teilen zu können, ohne sich die Köpfe gleich einzuschlagen?

Quelle: metro.co.uk