Vegetarier zu sein ist eine Lebenseinstellung, die einem mitunter ganz schön viel abverlangt. Wir leben nun einmal in einer Fleischfresser-Welt, in der es sehr viel einfacher ist, ein Schwein zu jagen als ein Stück Tofu. Außerdem wird der Verzicht auf tierische Lebensmittel nicht unbedingt einfacher gemacht, wenn es an jeder Ecke so herrlich nach Döner duftet. Und genau da trennt sich die Spreu vom Weizen.

Es gibt Leute, die mögen schlicht kein Fleisch. Daneben gibt es aber auch Menschen, die den Geschmack von Fleisch durchaus zu schätzen wissen und sich aus moralischen Gründen dazu entschließen, Vegetarier zu werden. Und die haben es wohl am schwersten, bedarf es in dem Falle doch einer stets aufrechtzuerhaltenden Disziplin. Blöd nur, dass Alkohol der erklärte Feind der Willenskraft ist, und man im Suff nicht nur schnell Hunger bekommt, sondern meist auch eine Dönerbude in der Nähe ist.

Und siehe da: Wie eine aktuelle Umfrage der Webseite „VoucherCodesPro“ ergeben hat, werden 60 Prozent aller Vegetarier im Suff schwach, werfen alle guten Vorsätze über Bord und ziehen sich eine ordentliche Portion Fleisch rein. Bei 39 Prozent steht Kalbsfleisch im Fladenbrot ganz oben auf der Liste, dicht gefolgt von einem saftigen Rindfleisch-Burger, hinter dem wiederum Bacon und frittiertes Huhn rangieren. Wenn, dann richtig!

Während 26 Prozent der Vegetarier zugaben, sich betrunken „relativ oft“ Fleisch reinzupfeifen, gestanden 34 Prozent, im Suff „immer“ Tier zu essen. 70 Prozent schämen sich am Tag danach und geben sich Mühe, den Anfall von Schwäche geheimzuhalten. Gar nicht so leicht, wenn man mit seinen Kumpels unterwegs ist, aber Freunde behalten das natürlich für sich. Wobei die wirklich guten Freunde einen natürlich davon abhalten würden, mit dichtem Kopp Dummheiten zu begehen.

Quelle: focus.de