Was dem Winter sein Schokoladenweihnachtsmann, ist dem Sommer sein Grillfleisch. Ob dabei nun Wurst, Spieße oder Steaks auf dem Rost landen, ist egal. Hauptsache, wir zelebrieren gemeinsam des Deutschen liebstes Sommerritual. Oder etwa doch nicht? Anlässlich der warmlaufenden Grillsaison warnt die Stiftung Warentest: Auf diese Fleischsorten sollte man beim Grillen besser verzichten! Krebsgefahr!

Warum Männer so gerne grillen? Weil Salat schnibbeln scheiße ist! Ergo obliegt es uns, unseren Gästen am Tisch wohlbekömmliches Fleisch zu servieren. Nun kann die falsche Wahl des Grillgutes aber mitunter drastische Folgen haben. Denn wie die Stiftung Warentest berichtet, kann der Verzehr von gegrilltem Pökelfleisch unter Umständen lebensgefährlich sein.

Das Problem bei geräuchertem Fleisch ist das enthaltene Nitritpökelsalz. Wird dieses zu stark erhitzt – was beim Grillen schnell und entsprechend oft geschieht – können sich sogenannte „Nitrosamine“ bilden, die einen festen Platz in den vorderen Rängen auf der Liste der krebserregenden Stoffe innehaben! Von daher besteht erhöhte Gefahr, an Magenkrebs zu erkranken.

Zum Pökelfleisch zählen zum Beispiel Wiener, Kasseler oder Speck. Achtet beim Einkauf für eure nächste Grillparty also darauf, nur Produkte einzupacken, die eigens als Brat- oder Grillfleisch gekennzeichnet sind. Bedenkenlos zugreifen könnt ihr bei frischen Steaks, Weißwürstchen oder Hack. Denn diese sind garantiert frei von Pökelsalzen!

Na dann, Flamme an!

Quelle: focus.de