Die Erdbevölkerung wächst. Immer mehr Menschen, immer weniger Platz – und dann wäre da noch die Kleinigkeit mit der Nahrungsmittelversorgung. Bis 2050 sollen wir 9,2 Milliarden Mäuler auf dem Erdball sein, die müssen schließlich auch irgendwie gestopft werden. Polnische Wissenschaftler – und nicht nur die – halten den Verzehr von Insekten für eine Strategie, das Nahrungsmittelproblem zu lösen. Im Video seht ihr, welche appetitlichen Krabbeltiere sie dafür ins Auge fassen – und für welche Gerichte.

Die Forschergruppe aus Breslau arbeitet zum Beispiel an einer Schokoladensorte, in der keineswegs geröstete Haselnüsse oder saftige Rosinen für das gewisse Knuspern und den süßen Geschmack sorgen – sondern Mehlwurmlarven. Doch nicht nur Schokolade lässt sich durch die vielbeinigen Krabbler nahrhafter machen. Wie wäre es zum Beispiel mit frittierten Heuschrecken als Salat-Topping?

Es hat dabei durchaus seine Gründe, dass die Wissenschaftler Insekten für die perfekte Nahrung der Zukunft halten: „Insekten enthalten mehr Proteine als Fett. Außerdem sind sie reich an Eisen, Kalium und Natrium“, so eine der Wissenschaftlerinnen im Video. Überdies benötigen sie weitaus weniger Wasser als fleischliefernde Großtiere und vor allem deren pflanzliche, in Monokulturen angebaute Nahrungsmittel, sollen somit weitaus ressourcenschonender sein, weniger Gülle und Überdüngung erzeugen. Zudem sollen sie – laut einer der Damen aus dem Video zumindest – köstlich munden. Wohl bekomm’s!

Quelle: tag24.de