Schlechte Nachrichten serviert man am besten kalt: Bier wird teurer! Nachdem die Preise über Jahre hinweg stabil geblieben sind, kündigte der Bier-Gigant Anheuser-Busch InBev kürzlich deutliche Erhöhungen an. Experten befürchten nun, dass andere Brauer diesem Beispiel folgen werden.

Spätestens ab dem 1. November 2017 sollen die neuen Preise für alle Marken gelten, die sich unter dem Anheuser-Busch Banner versammelt haben. Darunter fallen beliebte Marken wie  Beck‘s, Diebels, Hasseröder, Haake-Beck, Löwenbräu und Spaten. Lediglich bei der bayerischen Weißbier-Traditionsmarke Franziskaner soll alles bleiben, wie es ist.

Laut der "Lebensmittelzeitung" wird der Preis für einen Kasten Beck's (20 Flaschen zu je 0,5 Liter) um 6,60 Euro pro Hektoliter steigen, im Falle von Hasseröder bei der gleichen Menge sogar um 6,90 Euro. Bei Diebels und Haake-Beck geht es da mit 5,90 Euro etwas gemäßigter zu, Löwenbräu und Spaten werden dem Bericht zufolge im Schnitt zwischen 6,20 und 6,90 Euro zulegen.

Interessanterweise hatte Krombacher erst wenige Tage angekündigt, eine geplante Preiserhöhung um sieben Prozent vorerst auf die lange Bank zu schieben. Ein Sprecher sagte dazu: "Wir haben Risiken und Chancen abgewogen und sind zu der Entscheidung gekommen, die Preiserhöhung zunächst zu verschieben."

Dadurch dass Anheuser-Busch nun aber an der Preisschraube dreht, wird sehr wahrscheinlich ein Domino-Effekt eintreten. Immerhin liegt die letzte große Preisrunde bereits vier Jahre zurück und Experten zufolge, pfeifen viele kleinere Bierkonzerne bereits aus dem letzten Loch. Ob und wieweit diese nun aber nachziehen werden, bleibt abzuwarten. Sicher ist nur, dass nun wieder Bewegung in den Markt kommen dürfte.

Quelle: chip.de