Olive Wagyu: Das seltenste Rindfleisch der Welt – Wohl jeder, der sich etwas mit Fleisch auskennt und ein gutes Steak zu schätzen weiß, hat schon einmal von Wagyu/Kobe gehört. Das anerkannt edelste Rindfleisch der Welt, das zu astronomischen Preisen in die feine Küche wandert, kennen mittlerweile viele, auch wenn sie nie davon gekostet haben. Olive Wagyu ist hingegen ein absoluter Geheimtipp und das seltenste Fleisch auf dem Planeten. In diesem Video seht ihr, wie ein perfekt marmoriertes Stück zubereitet wird.

Selbst Kenner, die ansonsten mit der Materie bewandert sind, müssen nicht zwangsläufig schon etwas von Olive Wagyu gehört haben. Kein Wunder: Gerade einmal 2200 Rinder dieser Sorte gibt es, nur in Japan – und monatlich werden nur wenige von ihnen geschlachtet. Die Kühe wachsen in der japanischen Präfektur Kagawa auf und werden auf eine Weise gefüttert, bei der selbst die verwöhnten Kobe-Rinder neidisch werden.

Selbst in Japan selten

Die Ernährung der Tiere besteht aus einer Mischung aus Inawara-Reisstroh, italienischem Weizengras sowie dem namensgebenden Fruchtfleisch von ausgepressten Oliven. Diese wachsen seit 1908 auf der japanischen Binneninsel Shodoshima. Ein Bauer namens Masaki Ishii hatte die Idee, die bei der Olivenölproduktion übriggebliebenen Reste für Kühe verwertbar zu machen, um nichts zu vergeuden. Er trocknete und röstete das Fruchtfleisch, um ihm die Süße zu nehmen, und hatte Erfolg mit seiner Methode.

Das Resultat: ein Steak von einmaliger Qualität und mit einfach ungesättigter Oliven-Fettsäure mit einem Anteil von 65,2 Prozent am Fettgehalt des Fleisches insgesamt. Gemeinsam mit der einmaligen Marmorierung liefert das dem Olive Wagyu ein Geschmackserlebnis, das im wahrsten Sinne auf der Zunge zergeht. Bei den Wagyu Olympics 2017 setzte sich dieses Fleisch daher auch gegenüber mehr als 180 Konkurrenten durch und holte Gold.

Die streng limitierte Aufzucht der Tiere macht es selbst in Japan schwer, an so ein Stück Fleisch zu kommen – geschweige denn anderswo auf der Welt. In den USA kann man bei der Schwarmfinanzierung-Plattform „Crowdcow“ Glück haben, wir bezweifeln allerdings, dass diese auch außerhalb der Vereinigten Staaten liefert.

Quelle: forbes.com