Sie sind die berühmtesten veganen Burger der Welt, werden im Internet heiß diskutiert. Die einen sehen in „Beyond Burger“ eine fantastische Alternative zum echten Hackfleisch, andere kritisieren das Ganze als nächstes Ersatzprodukt, das ihnen zu teuer ist. Lidl hat erkannt, dass sich viele Kunden für die fleischlosen Burger-Patties interessieren – und bringt das Produkt bald in den deutschen Handel.

Der Börsengang des Fleischersatz-Unternehmens Beyond Meat löste in den USA einen ungeahnten Hype aus. Der Aktienkurs stieg binnen kürzester Zeit von 25 US-Dollar pro Aktie auf über 70 US-Dollar. In seinem Mutterland kennen viele die Patties, Megastars wie Leonardo DiCaprio haben in das Unternehmen investiert und große Burger-Ketten wie Carl’s Junior haben einen oder mehrere „Beyond Burger“ auf der Karte stehen.

Burger „bluten“ sogar

Weitaus umweltfreundlicher soll er sein, einen geringeren CO2-Fußabdruck haben als Fleisch – für die Viehzucht sind gewaltige Mengen an Pflanzenfutter notwendig und die unzähligen Kuhrülpser weltweit erzeugen Methan in rauen Mengen, das die Atmosphäre belastet. Viele Kunden begrüßen daher ein vergleichsweise nachhaltiges Produkt wie den „Beyond Burger“ gegenüber echtem Fleisch.

Die Patties bestehen laut Video unten aus einem Mix aus Erbsenprotein, Reis, Mungobohnen, Kartoffelstärke, Kokosöl, Gewürzen und Rote-Beete-Saft, sodass das Produkt sogar „blutet“, wenn man es nicht zu lange brät. Auch Produktgeschmack und Konsistenz sollen laut einem Test von „Chip“ dem Original mehr oder minder nahekommen. Eigentlich sollte der „Beyond Burger“ schon 2018 auf den deutschen Markt drängen.

Wohl wegen einer hohen Nachfrage in den USA erscheint der Burger hierzulande nun erst Ende Mai. Denn Lidl hat sich die exklusiven Vertriebsrechte für den Deutschland-Start geschnappt – ab dem 29. Mai 2019 werden die fleischlosen Patties zu einem Preis von rund fünf Euro pro Zweier-Pack dort zu haben sein. Allerdings betont der Discounter, dass es sich bei der Verfügbarkeit von „Beyond Meat“ bei Lidl nur um eine zeitlich begrenzte „Aktion“ handelt.

Es gilt: „nur solange der Vorrat reicht“ 

Quelle: chip.de