Der US-Fastfood-Gigant McDonald’s hatte in der Vergangenheit einiges probiert, um auf Trends wie gesundes Essen mit Wraps, Gesundheits-Shakes und Salat zu reagieren. Jetzt will sich die Kette aber wieder mehr auf das Fokussieren, womit sie einst groß geworden ist. Nämlich saftige, klassische Burger und das in verschiedenen Größen. Aktuell wird das in den USA bereits getestet, dort gibt es den Big Mac jetzt in den Formaten normal, groß und größer. Dies soll nun auch auf weitere Burger-Klassiker ausgeweitet werden.

Außerdem wird es kein Tiefkühl-Fleisch mehr geben, sondern künftig soll nur noch frisches Hackfleisch verarbeitet werden, um die Geschmacksqualität zu erhöhen. Grund für den Schritt zurück zu alten Burgertugenden ist, dass die Kunden keinen Bock auf gesundes Essen bei McDonald’s haben. Sie wollen, wenn sie eine McDonald’s Filiale betreten, schlicht und einfach Burger essen. Das ergab eine große Umfrage des Konzerns. Irgendwie auch logisch, denn wer auf gesunde Ernährung setzt, geht nun wirklich nicht in ein Fastfood-Restaurant.

Neben den verschiedenen Burger-Formaten dreht der Burgerbrater an weiteren Rädchen. So sollen die Filialen angenehmer gestaltet werden, um ein besseres Kundenerlebnis zu erzeugen. Eine kleine Revolution soll es derweil in der Preisgestaltung geben. Das bedeutet: Die Preise sollen fallen, vor allem bei den Getränken. Zudem soll der Lieferservice ausgebaut werden, was aktuell noch in Asien getestet wird. Das ist aber noch nicht alles.

Bis zum Ende des Jahres sollen Kunden über ihre Smartphones bestellen und bezahlen können. Heißt, Apple Pay oder Android Pay sollen als neue Zahlungsmittel neben Kreditkarten und Bargeld eingeführt werden. Zu guter Letzt möchte McDonald’s einen Tisch-Service samt Kellner einführen. Noch steht nicht fest, ob und wann die ganzen Maßnahmen auch in Deutschland greifen, zu wünschen wäre es allerdings.

Quelle: bild.de