Lange Schlangen vor den Kassen im Schnellrestaurant sind nicht nur für die Kunden ein Ärgernis, sondern halten auch bei Küche und Kassenpersonal den Betrieb auf. Bei McDonald‘s soll damit ab sofort Schluss sein – in 980 Filialen führt der Fastfood-Gigant seine Bestell-App „Mobile Order & Pay“ offiziell ein. Damit kann man unterwegs bestellen, muss dann nur noch die Filiale betreten und sein Essen mitnehmen.

Kunden, die lieber an der Kasse oder dem Touch-Terminal ordern, dürfen dies auch weiterhin. Die Veröffentlichung der App ist ein weiterer Schritt zur kompletten Digitalisierung des Fastfood-Unternehmens – sie ist für iPhone- und Android-Nutzer erhältlich. Diese müssen sich nur kurz registrieren und haben danach vollen Zugriff auf sämtliche McDonald‘s-Gerichte einer Filiale.

Auch Coupon-Nutzungen sowie die Einsicht von Nährwertinformationen sind damit möglich. Zudem gibt es einen Favoriten-Reiter, der es erlaubt, Lieblingsgerichte zu markieren. Auch kann der Nutzer festlegen, ob er seine Bestellung mitnimmt oder vor Ort verspeist.

Später auch per PayPal

Bezahlt wird per Kreditkarte mit der App oder bar an der Kasse. Laut Informationen von „Chip“ werden Ende 2019 auch die Terminals zur Bezahlung per QR-Code nutzbar sein.

Nicht hingegen funktionieren momentan Sofortüberweisung und PayPal. Diese sollen aber ebenfalls folgen. Die App nutzt moderne Geofencing-Technologien, um auf Anfrage beim Kunden die Bestellung freizugeben, sobald dieser sich in der Nähe einer Filiale befindet – hierfür hat McDonald‘s einen Radius von 200 Metern festgelegt. So soll sichergestellt sein, dass der Kunde ein frisches und warmes Menü erhält.

2018 hatte McDonald‘s bei einer Pressevorführung betont, wie wichtig das Unternehmen das digitale Zeitalter nimmt – durch die Bestellterminals sei nicht nur der Umsatz gestiegen, sondern auch die Kundenzufriedenheit. „Mobile Order & Pay“ stellt den nächsten Schritt dieser Offensive dar – man darf gespannt sein, was dem Unternehmen noch so einfällt und in welcher Form die Konkurrenz reagiert.

Quelle: chip.de