Wie sieht sie eigentlich aus, die perfekte Pizza? Die Frage nach der wohlschmeckendsten Mafiatorte wird auf so vielen Ebenen diskutiert, dass es wohl keine richtige Antwort gibt. Fragt man einen New Yorker, wird man eine andere Antwort erhalten, als wenn man mit jemandem aus Italien oder Deutschland spricht. Befindet man sich in Italien, wird einem der Römer eine andere Antwort geben als ein Sizilianer oder ein Italiener aus Ligurien. Die richtige Zubereitungsweise scheint ein Thema zu sein, das individuellverhandelt wird.

Relativ einig scheint man sich dagegen zu sein, was die Basiszutaten angeht. Mehl, warmes Wasser und etwas Trockenhefe für den Teig, manchmal – aber nicht immer – ein Schuss Olivenöl. Weil es aus den genannten Gründen schwer wird, jeden zu Wort kommen zu lassen, der glaubt, das perfekte Pizzarezept zu besitzen, wenden wir uns an Gennaro. Dieser Kumpel des britischen Kochwunders Jamie Oliver wirkt vielleicht ein wenig … äh … leidenschaftlich bei seinen Schilderungen, versteht dafür aber eine Menge von der italienischen Küche.

Sein Margherita-Rezept ist denkbar klassisch und fällt so simpel aus, dass es jeder Vollhorst nachkochen kann. Genau das Richtige also für uns Redaktionsdeppen, die vor lauter Schmuddelkram-Sichtung und all den Sonderwünschen unseres Peinigers (-> Chef) kaum dazu kommen, komplizierte Rezepte auszuprobieren. Und immer nur Burger geht ja auch nicht, wenn man die 40 erleben möchte. Also lieber der Klassiker der Pizzaküche, wunderbar knusprig und mit Tomatensoße, Basilikum und Mozzarella ein herrlich frischer Genuss. Nicht nur für Kerle.