Wisst ihr noch, früher, als man beim Pizza-Lieferservice … man mag es kaum laut aussprechen … anrufen musste?! Nach langen Debatten wurde immer einer als der Depp auserkoren, der die Bestellung tätigen musste, und augenblicklich von allen Seiten mit Wünschen bombardiert. Während des eigentlichen Telefonats war es zudem üblich, den Wunsch-Rucksack mit plötzlichen Korrekturen und Extrawürsten noch zusätzlich zu belasten, was das Überwinden der Sprachbarriere auch nicht unbedingt einfacher machte.

Heutzutage klickt jeder seine Wunschpizza im Netz bequem zusammen, aber glaubt uns, liebe Kinder: Früher war so eine Bestellung wahrlich ein abendfüllendes Abenteuer. Anders verhielt es sich natürlich, wenn sich alle einig waren. „Sechs große Salamipizzen“ stellt auch am Telefon keine besondere Herausforderung dar. Wobei man sich dann natürlich auch einfach eine einzige, große Pizza teilen könnte.

„Das reicht dann doch nie!“, denkt ihr?! Dann bestellt mal bei „Big Mama’s & Papa’s Pizzeria“ in Los Angeles. Dort gibt es mit fast 2 Quadratmetern Fläche nämlich die größte Liefer-Pizza der Welt. 299,99 Dollar müsst ihr für die „The Giant Sicilian“ berappen. Extra Käse kostet 34,99 – und jedes Topping schlägt noch einmal mit je 19,99 zu Buche. Ach ja, bestellt werden muss 24 Stunden vor Lieferung.

Bei dem Teil kann sich am Ende nun wirklich niemand beschweren, zu wenig abbekommen zu haben. Und wenn man nicht alles direkt weggefuttert bekommt, macht das auch nichts. Gibt es am nächsten Tag halt noch eine Party.

Denn wir wissen ja alle, dass Liefer-Pizza kalt fast noch besser schmeckt als warm!