Fast Food. Nicht die gesündeste Form der Ernährung, aber nützlich, wenn es mal schnell gehen soll. Falls euch mal der Sinn danach steht oder die Zeit nichts anderes zulässt, empfiehlt eine Ernährungsexpertin: Greift definitiv lieber zu Burgern statt zur Pommes-Beilage. So schwer es auch scheinen mag, die leckeren Kartoffelstäbchen mit satt Mayo links liegen zu lassen.

Oftmals steht man ja schon vor dem Tresen im Restaurant zur Goldenen Möwe oder beim Fettbemmen-König und wird von der Auswahl erschlagen. Eine Konstante, die fast jeder zu seinem Burger nimmt: Pommes frites und ein kaltes Getränk. Doch davon sollte man lieber die Finger lassen, wenn es nach Ernährungsexpertin Emily Field geht. Die Dame betont, dass man bei der Auswahl einer Mahlzeit nicht so sehr auf gängige Vorstellungen von „gut“ oder „schlecht“ setzen sollte, sondern vielmehr darauf, dass diese sämtliche essenziellen Makronährstoffe enthält.

Blutzucker steigt durch Pommes rasant an

Dies tat sie gegenüber dem „Business Insider“ kund und gibt auch ihren Kunden diesen Hinweis. Denn Field zufolge macht die Mischung beim Essen den Unterschied. Genauer: die Verhältnisse der einzelnen Nahrungsbestandteile Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate. Während das Eiweiß dem Körper dabei hilft, Muskeln aufzubauen, unterstützt das Fett die Umsetzung von Vitaminen und Mineralstoffen. Die Kohlenhydrate liefern hingegen die nötige Energie, die der Körper zum Leben braucht. Da diese drei Grundsubstanzen in einem Burger weitaus vorteilhafter verteilt sind als in Pommes frites, ist dieser daher gesünder für den Konsumenten, so Field.

Auf ihn verteilen sich Fleisch (Eiweiß, Fett), Gemüse sowie Brötchen (Kohlenhydrate) in einem organischen Verhältnis. Pommes seien im Prinzip hingegen reine Kohlehydrate, die noch dazu in Fett ausfrittiert würden – ohne Eiweiße zu enthalten. Dieses Verhältnis könne zu einer rasanten Berg- und Talfahrt des Blutzuckerspiegels führen, die in Heißhungerattacken resultiert. Fields zufolge solle man sich also lieber zwei Burger gönnen und dafür getrost auf die Fritten-Beilage verzichten.

Quelle: merkur.de