Wenn ihr mal nach einer interessanten Veranstaltung für einen Junggesellenabend sucht, dann ist die „Exotic Generation“ eine gute Wahl. Dabei handelt es sich um eine aufwändige Pole Dance Show mit Festival-Charakter, bei der die besten Stangentänzerinnen der Welt in verschiedenen Wettbewerbs-Kategorien gegeneinander antreten. Ursprünglich in Moskau beheimatet, hat sich die Exotic Generation mittlerweile in vielen weiteren Ländern, darunter auch Deutschland, etablieren können und wächst mit jedem Jahr um weitere Ausrichter und Teilnehmer an.

Eine davon ist die Russin Alena Kuzmina, die ihrem Land in der Kategorie „Exotic Hard Style“ mit einer verblüffenden Selbstverständlichkeit in diesem Jahr alle Ehre machte.

Alena demonstriert dabei auf äußerst eindrucksvolle Art und Weise, dass Pole Dance sehr viel mehr ist als nur eine spezielle Form des Strip-Tanzes, für den einige diesen Sport immer noch halten.

Für Leistungen, wie sie Alena im Video aufs Parkett (beziehungsweise an die Stange) zaubert, bedarf es eines enormen athletischen und akrobatischen Könnens, das wiederum naturgemäß mit viel Training einhergeht.

Dass viele Tänzerinnen ihren Nummern eine erotische Ästhetik zugrundelegen und mit entsprechenden Reizen nicht geizen, ist da fast schon eher ein netter Nebeneffekt.

Tatsächlich bemüht sich der internationale Poledance-Verband darum, dass Poledance vom Internationalen Olympischen Komitee als offizielle Sportart anerkannt und in das Programm der Olympischen Spiele aufgenommen wird.

Wünschenswert wäre es allemal.