Zweifelhafte Ehre: 40-Jähriger bricht sich als erster Mann den Penis vertikal – Generell ist es etwas Gutes, wenn man der Erste ist, der etwas vollbringt, was zuvor keinem anderen Menschen gelungen ist. Man denke nur mal an Neil Armstrong, den ersten Mann auf dem Mond, dessen Namen man nie vergessen wird. Auf den Titel „erster Mann der Welt“ hätte ein Brite in dem folgenden Fall aber sicherlich lieber verzichtet.

Der 40-Jährige hatte sich nämlich beim Sex eine nicht nur äußerst schmerzhafte Verletzung zugezogen, sondern auch die erste ihrer Art in der Medizingeschichte: einen Penisbruch der vertikal verläuft. Bislang waren nur Fälle mit einer horizontalen Verletzung bekannt geworden.

„Der Patient berichtete, dass sein Penis gegen den Damm seiner Partnerin gestoßen und abgeknickt sei.“

Eine, dem Bericht der behandelnden Ärzte nach, typische Ursache. Allerdings war eine Penisruptur trotz der Schmerzen und der leichten Schwellung nicht direkt ersichtlich. Normalerweise geht mit einer solchen Verletzung ein knackendes, peitschenartiges Geräusch einher, welche die Schilderungen des Patienten jedoch missen ließ.

„Außerdem konnten wir bei der Untersuchung kein ‚Rollen‘ im Schwellkörper ertasten.“

Um der Ursache für die Schmerzen auf den Grund zu gehen, wurde der Patient einer Magnetresonanztomographie (MRT) unterzogen. Eigentlich hofften die Experten damit einen Penisbruch ausschließen zu können, wie die Aufnahmen aber zeigten, wies das Bindegewebe, welches Hoden und Schwellkörper umgibt, einen drei Zentimeter langen Riss auf, der sich im mittleren Drittel des Schafts längs über den Penis zog.

Sechs Monate kein Sex

Der „Daily Mail“ zufolge konnte der Mann sechs Monate nach der Operation wieder ganz normal Sex haben. Eine auch für die Ärzte interessante Erkenntnis. Denn wie „Forbes“ berichtet, war nicht klar, ob eine derartige Verletzung langfristige Probleme mit sich bringt.

Glücklicherweise sei jedoch weder die Erektion des Mannes in Mitleidenschaft gezogen worden, noch hätte sich etwas in Sachen Penis-Krümmung verändert.

Quelle: 20min.ch