Studie verrät: So oft solltet ihr ejakulieren, um Krebsrisiko zu senken – 21-mal im Monat, also im Schnitt 5,25-mal pro Woche – so oft solltet ihr einer Studie zufolge ejakulieren, um euer Krebsrisiko effektiv zu senken. Das sollte doch machbar sein.

Im Rahmen der großangelegten Studie, deren aktualisierte Ergebnisse mit einer zusätzlichen Dekade der Nachbeobachtung in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift „European Urology“ veröffentlicht wurden, hatte man die sexuellen Gewohnheiten von insgesamt 31.925 Männern beobachtet und analysiert.

Dabei zeigte sich, dass Männer, die häufiger masturbierten, seltener an Prostatatumoren erkranken.

In der Studie heißt es: „Wir fanden heraus, dass bei Männern, die im Erwachsenenalter eine höhere Ejakulationshäufigkeit aufwiesen, die Wahrscheinlichkeit, später an Prostatakrebs zu erkranken vergleichsweise geringer war, als bei denen mit niedrigerer Häufigkeit.“

Offenbar lässt sich das Risiko für Prostatakrebs mit 21 Ejakulationen pro Monat um 33 Prozent senken.

„Diese Ergebnisse liefern zusätzliche Beweise dafür, dass eine häufigere Ejakulation im Erwachsenenalter eine positive Rolle bei der Entstehung von Prostatakrebs spielt, insbesondere bei Erkrankungen mit niedrigem Risiko.“

Wie genau dieser Zusammenhang zustande kommt, ist noch nicht vollständig geklärt, aber die Wissenschaftler spekulieren, dass dadurch möglicherweise Giftstoffe aus dem System gespült werden.

Übrigens: Ab 45 Jahren haben alle gesetzlich versicherten Männer in Deutschland das Recht auf eine kostenlose jährliche Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Prostatakrebs. Diese umfasst neben einem Gespräch mit dem Arzt auch eine Untersuchung der Geschlechtsorgane und Lymphknoten in der Leiste sowie die Abtastung der Prostata und sollte unbedingt wahrgenommen werden.

Quellen: 9gag.com , krebsgesellschaft.de