Studien zu Thema „Wie viel Sex braucht eine Beziehung“ gibt es viele! Doch da sich die Ergebnisse üblicherweise auf Angaben der Teilnehmer beziehen, müssen diese mit Vorsicht genossen werden. Immerhin gibt es wohl kaum einen Bereich, bei dem wir häufiger lügen, als in Sachen Liebe und Sex.

Da sind dann zum Beispiel die einen, die behaupten, sehr viel Sex zu haben, die Beziehung an sich aber öde zu finden. Und dann gibt es da noch die anderen, die zwar angeben, im Bett nicht mehr sonderlich fit, aber in der Beziehung dennoch glücklich zu sein. Bedeutet das nun, dass Sex im Laufe einer Partnerschaft immer mehr an Bedeutung verliert?

Um also aussagekräftige Ergebnisse zu bekommen, gingen Wissenschaftler der Florida State University die Frage einfach mal etwas anders an. Dort wollte man nämlich wissen, wie Menschen in einer Partnerschaft die Frage nach der Wichtigkeit von Sex nicht mit dem Kopf, sondern aus dem Bauch heraus, also subjektiv beurteilen.

Der Körper lügt nicht!
Zunächst wollte man von 200 jungen Männern und Frauen wissen, wie diese rein objektiv ihre Partnerschaft einschätzen. Dann jedoch zeigte man den Probanden positive und negative Wörter, vor denen jeweils für 300 Millisekunden das Gesicht des Partners eingeblendet wurde. Je schneller sie nun nach einem positiven Wort reagierten, desto glücklicher war die Beziehung tatsächlich!

Wie erwartet wich diese subjektive Entscheidung oft von den objektiv gefällten ab! Ersterer zufolge spielt Sex nämlich durchaus eine Rolle! Denn Paare, die häufiger Sex hatten, brachten den Partner stärker mit positiven Eigenschaften in Verbindung!

Wie viel Sex nun genug Sex sei, auch dazu gibt es diverse Studien. Wir empfehlen, was das betrifft, aber ausnahmsweise einfach mal: Hört auf euer Bauchgefühl! Oder auf euren Penis!