Smartphones sind in aller Hände: 2014 besaßen schon 41 Millionen Deutsche eines der Wundergeräte, Tendenz steigend. Aber die ständige Verfügbarkeit und die zahlreichen technischen Möglichkeiten haben auch Negatives an sich. Ganz besonders für Paare. Smartphones werden nämlich verstärkt zum Ärgernis und scheinen wahre digitale Liebestöter zu sein.

Wie eine Studie der Online-Singlebörse Dating Cafe jetzt herausfand, wird das Smartphone in der Beziehung immer mehr als störend und negativ empfunden. 81,3 Prozent ihrer Nutzer fanden es beleidigend oder nervend, wenn der Partner in einem Moment der Zweisamkeit zum Smartphone griff, 2014 waren es noch 73,1 Prozent. Im gleichen Zeitraum sank die Zahl derer, denen es egal ist, ob der Partner bei einem Treffen zum Gadget greift. 2014 waren es noch 15,7 Prozent, 2015 nur noch 9,2. Die Gründe? Immer häufiger kommt es in Beziehungen vor, dass persönliche Gespräche oder Situationen unterbrochen werden, um Statusupdates zu checken oder Nachrichten zu beantworten. Das sei für manche beleidigend, so Marco Bollow, Geschäftsführer von Dating Cafe.

Also, liebe Männer und Frauen: Stellt das kleine Gerät doch lieber mal auf lautlos, wenn ihr demnächst mit eurer/eurem Liebsten essen geht, und widmet diesen Moment nur ihr/ihm. Man wird es euch danken.