Solltet ihr auch zu den Menschen gehören, denen man bereits in ihrer Jugend geraten hat, nicht Hand an sich zu legen, weil das schädlich sei, solltet ihr spätestens nach dieser Nachricht umdenken und den prüden Blödsinn ganz flott sein lassen. Denn Experten warnen zunehmend vor der Geißel des Mannes, dem Prostatakrebs. Doch eine unlängst veröffentliche Studie kommt zu einem überraschenden Ergebnis, wie man dieser schrecklichen Krankheit auf verblüffend einfache Weise vorbeugen kann. Und ja, es hat etwas mit dem Höhepunkt zu tun…

Zu den möglichen Symptomen dieser Krankheit zählen unter anderem ein häufigerer Harndrang, der manchmal sehr plötzlich einsetzen kann, verzögerter Fluss des Urins, Schwierigkeiten beim Zurückhalten des Harns, schwacher Urinstrahl sowie das Gefühl, dass die Blase nicht richtig leer geworden ist. Neben vorbeugenden Maßnahmen wie der richtigen Ernährung, körperlicher Ertüchtigung und regelmäßigen Untersuchungen beim Arzt haben die Experten der renommierten Harvard-Universität ein weiteres vorbeugendes Mittel gefunden: Sexuelle Aktivität in einem hohen Maß, auch im Alleingang. 32.000 Männer und ihre sexuellen Gewohnheiten wurden für die Untersuchung in Augenschein genommen.

Dabei offenbarte sich, dass jene, die über höhere Samenerguss-Raten verfügten, eine weitaus geringere Wahrscheinlichkeit hatten, Prostatakrebs zu entwickeln. „Wir fanden heraus, dass Männer, die eine höhere Ejakulationshäufigkeit im Erwachsenenalter angaben, gegenüber Männern mit niedrigerer Ejakulationshäufigkeit eine geringere Wahrscheinlichkeit hatten, später eine Prostatakrebs-Diagnose zu erhalten. Diese große, weitsichtig angelegte Studie liefert den bis dato stärksten Beweis für eine vorteilhafte Funktion der Ejakulation bei der Vorbeugung von Prostatakrebs.“ Oder einfacher ausgedrückt: Wer häufiger kommt, hat ein gesenktes Prostatatumor-Risiko.

Auch Ernährung entscheidend

Doch wie häufig ist häufig genug? 21 Samenergüsse im Monat senken das Risiko um ganze 33 Prozent. Warum das so ist, wissen die Wissenschaftler noch nicht, sie glauben aber, dass es etwas damit zu tun hat, dass während der Ejakulation Giftstoffe aus dem Körper ausgeschleust werden. Studienautor Doktor James Balch kommentierte: „Will ein Mann den OP nie von innen sehen und auch noch Prostatakrebs vermeiden, muss er alles in seiner Macht stehende tun, um fettreichem Junkfood und Umweltgiften vorzubeugen, die zu Prostataproblemen beitragen.“ Er fügte hinzu: „Und ein kluges Ernährungsprogramm aufstellen, das die grundsätzlichen Nahrungsmittel enthält, die der Prostata helfen.“

Damit gemeint sind vor allem Tomaten, Bio-Kaffee und pflanzenbasierte Fette – all diese Stoffe stehen im Verdacht, im Kampf gegen Prostatakrebs hilfreich zu sein.

Quelle: LADBible