Wenn man etwas verliert, findet man es ja mitunter an den seltsamsten Stellen wieder, ohne sich auch nur im Ansatz erklären zu können, wie es dorthin gelangt ist. In der folgenden Geschichte lässt sich Letzteres zwar erklären, was die Sache allerdings nicht weniger skurril macht.

Dazu passt, dass die Nummer wie ein klassischer Witz beginnt: Geht 'ne schottische Frau zum Arzt.

„Herr Doktor, Herr Doktor. Ich bin andauernd müde, kann meinen Urin nicht bei mir behalten und werde immer dünner. Könnten sie mal schauen, ob etwas mit mir nicht stimmt?“

„Kein Problem“, entgegnet der Arzt, „Dafür bin ich ja da. Dann wollen wir Sie mal röntgen.“

Beim Betrachten der Bilder entdeckt der Mann einen kaum zu übersehen Schatten im Beckenbereich, wie sich herausstellt, handelt es sich dabei um einen Dildo.

Als der Arzt die Frau darauf anspricht, kommt sie ins Grübeln, und erinnert sich düster an eine wilde Nacht unter Alkoholeinfluss, die allerdings zehn Jahre zurückliegt. So lange steckte das Sexspielzeug bereits im Körper der Dame, ohne dass diese sich dessen bewusst war.

Nicht ganz ungefährlich, denn im Laufe der Jahre hatte sich eine sogenannte vesikovaginale Fistel gebildet, wodurch Harn in die Vagina lief und sich auch in den Nieren staute.

„Und was schlagen Sie nun vor?“, fragt die Patientin.

„Um den Fremdkörper zu entfernen, werden wir um einen Eingriff nicht herumkommen.“

„Ach was“, winkt die Schottin ab, „Lassen Sie das Teil ruhig drinnen. Ich wäre Ihnen aber sehr dankbar, wenn sie die Batterien wechseln könnten.“

Haha.

Und bevor jetzt findige Leser die Quellenangabe überprüfen, sei gesagt: Die Pointe haben wir dazugedichtet.