Mitunter ist es wahrlich traurig, dass Dinge so oft geschehen, dass es eine Bezeichnung dafür gibt: Kollateralschäden, Erektionsstörungen, Barbara Schöneberger … Manchmal aber steckt auch eine dramatische und unfreiwillig komische Geschichte hinter so einer aus der Not heraus geborenen Wortkreation. Ein gutes Beispiel dafür ist der sogenannte ‚Autoerotische Unfall‘. Hinweis: Die nachfolgende Geschichte ist wirklich so passiert!

Wir befinden uns in München. In diesem lauschigen, kleinen Städtchen, welches für jeden Menschen erschwinglich ist, passen die Nachbarn noch aufeinander auf. Dementsprechend wurde ein solcher misstrauisch, als sich vor der Tür eines der Hausbewohner die Zeitungen stapelten. Besorgt klingelte er mehrmals, doch niemand reagierte. Allerdings war ein leises, wirres Gemurmel durch den Briefschlitz zu vernehmen.

Also wurde die Polizei gerufen, die sich auch sogleich Zutritt zur Wohnung verschaffte. Was sie dort vorfanden, dürfte die Beamten überrascht haben: In der Küche fanden sie den Bewohner mit Handschellen gefesselt auf dem Boden liegend, bekleidet nur mit Damenunterwäsche und Frauenstiefeln. Der Schlüssel lag außerhalb der Reichweite des 57-Jährigen, weshalb dieser seit über drei Tagen in dieser Position ausgeharrt hatte.

Natürlich brachte man den Herrn ins Krankenhaus. Wie er dort dem Arzt erklärte, wie es ihm gelang, sich selbst in eine solch missliche Lage zu bringen, bleibt uns die zugrundeliegende Quelle leider schuldig. Schade drum, dürfte eine interessante Geschichte gewesen sein.