Seltsame Studien gibt es ja zuhauf, aber diese – von Wirtschaftswissenschaftlern – aufgestellte These schießt wohl den Vogel ab. Demnach hat der Ökonom Nick Drydakis von der Anglia Ruskin University aus Cambridge die simple Formel „Mehr Sex = mehr Geld“ aufgestellt.

Dazu wurden die Mitglieder von 7500 Haushalten telefonisch zu ihrem Sexleben, ihrem Alter und natürlich der Gehaltsstufe befragt. Man wollte einen Zusammenhang zwischen sexueller Aktivität und Verdienst der Befragten herausfinden.

Und tatsächlich: Arbeitnehmer, die mehr als viermal die Woche Sex haben, verdienen ungefähr fünf Prozent mehr als diejenigen, die sich weniger dem Liebesspiel hingeben. Außerdem haben 26- bis 50-Jährige die höchsten Chancen, mehr zu verdienen, wenn sie aktiver in der Kiste sind.

Drydakis begründet seine Studie mit der vom amerikanischen Psychologen Abraham Maslow aufgestellten Bedürfnispyramide. Demnach steht an oberster Stelle die Selbstverwirklichung. Wichtiger sind jedoch Grundbedürfnisse, unter die neben Essen und Trinken auch der regelmäßige Geschlechtsverkehr fällt. Glückliche Menschen, also auch diejenigen, die oft Sex haben, sind produktiver und erfolgreicher bei ihrer Arbeit, ergo verdienen sie auch mehr Geld. Ein fantastischer Umkehrschluss, oder?

Oder um es mit den Worten von Klatschreporter Michael Greater zu umschreiben: „Im Leben geht es nur um Geld und Sex, um sonst nichts.“