Wir Männer haben ja irgendwie die Angewohnheit, keiner wohlgeformten Rundung widerstehen zu können und sind von Natur aus eher polygam veranlagt – sagt man zumindest.

Schuld daran soll die Evolution tragen und bisher hatten wir daher eine perfekte Ausrede für unser Verhalten: Sexsucht. Mit der Mitleidstour ist aber wohl demnächst Schluss. Wie US-Forscher herausgefunden haben, gibt es die vermeintliche Krankheit nämlich überhaupt nicht.

39 Männer und 13 Frauen, die unter angeblicher Sexsucht litten, wurden in Kalifornien einem Test unterzogen. Während die Probanden sich erotische Bilder ansahen, wurde ihr Hirnaktivität gemessen. Bei keinem wurde die Hirnregion aktiviert, die für Suchtverhalten spricht.

„Würden sie wirklich unter Sexsucht leiden, hätte die Reaktion stärker sein müssen“, sagt die beaufsichtigende Wissenschaftlerin Nicole Prause. „Ähnlich wie Kokainabhängige, die deutlich auf Bilder der Droge reagieren.“ Diese Anzeichen zeigte keines der Testsubjekte und so gehen die Wissenschaftler einfach von einer übermäßig starken Libido aus.

Ob unter Sexsucht leidende Promis wie David Duchovny, Russell Brand und Tiger Woods auch getestet wurden?

Quelle: BZ-Berlin