Für viele Männer ist er ein absoluter Sextraum: der Dreier. Eine besondere Form dieser klassischen Spielart feiert derzeit ihre Wiedergeburt und erfreut sich bei einigen Paaren großer Beliebtheit: Das „Wifesharing“, eine Form des Liebesspiels, die nicht dem Swingen oder dem sog. „Cuckolding“ zu verwechseln ist. Es handelt sich dabei um eine Sonderform des Dreiers, bei der sich ein Mann seine Partnerin oder Gattin mit anderen Kerlen teilt. Besonders Paare, die sich schon seit sehr langer Zeit die Treue erhalten, probieren diese Variante aus, um ihr Sexleben aufzupeppen.

Das Konzept geht auf die 60er/70er Jahre zurück, in denen sexuelle Ausgelassenheit und freie Liebe an der Tagesordnung waren. Der Trend ist so beliebt, dass immer mehr Webseiten auf den Zug aufspringen und sich als Vermittler verdingen. Die Anhänger des „Wifesharings“ betonen, dass der Name schon etwas irreführend sei: Denn die Frau soll hier nicht zum untätigen Lustobjekt degradiert werden. Vielmehr betonen jene, die das „Wifesharing“ praktizieren, dass die Frauen in absoluter Selbstbestimmung entscheiden, mit wem sie ihre Bedürfnisse ausleben – und gleichzeitig den Vorzug genießen, sich begehrt zu fühlen.

Der Mann/Partner würde dabei nicht verletzt, schließlich ziehen sämtlichen Beteiligten ihr Vergnügen aus dieser Praxis. Garantiert nichts für eifersüchtige Naturen – doch „Wifesharer“ empfinden es als reizvoll, Ihre Frau beim Sexspiel mit anderen Männern zu erleben und selbst daran teilzuhaben. Darin unterscheidet sich diese Praxis vom „Cuckolding“, bei dem der Mann als unbeteiligter und bewusst erniedrigter Zuschauer fungiert und daraus seine Lust zieht. Swinger tauschen hingegen ihre Partner, so dass jeder Sex mit jemand anderem hat.

Quelle: focus.de