Traut keinem Menschen, der behauptet, keine Pornos zu schauen. Es sei denn diese Person hat kein Internet. Laut eigenen Angaben verzeichnete nämlich alleine schon das Online-Portal „PornHub“ im letzten Jahr mehr als 23 Milliarden (!) Einzelbesuche. Die Nutzer zogen sich fast 4,6 Milliarden Stunden Pornos rein, 91 Milliarden Clips weltweit, was 12,5 Pornos pro Kopf auf dieser Erde entspricht. Man kann also durchaus von einer Art globaler Epidemie sprechen. Aber ist deswegen gleich jeder Mensch pornosüchtig?

Nicht wirklich. Denn laut einer Studie der Eötvös-Loránd-Universität in Budapest sowie der Nottingham Trent University weisen gerade mal 3,6 Prozent aller Nutzer ein bedenkliches Konsumverhalten auf. Das klingt im ersten Moment verschwindend gering, bedeutet aber natürlich nicht, dass ihr nicht zu dieser Minderheit gehört. Doch ab wann ist man süchtig?

Praktischerweise liefert die Studie auch gleich einen Fünf-Minuten-Test, anhand dessen ihr euch selber testen könnt. Dieser sowie die Anleitung zur Auswertung wurden kürzlich in der britischen „Daily Mail“ veröffentlicht. Wollt ihr also wissen, ob euer Porno-Konsum problematische Ausmaße angenommen habt, beantwortet einfach die folgenden Fragen anhand der folgenden Skala:

1 = nie; 2 = selten; 3 = gelegentlich; 4 = manchmal; 5 = häufig; 6 = sehr häufig; 7 = ständig.

Na dann, los geht's:

  1.     Pornos sind wichtig für mein Leben.
  2.     Ich nutze Pornos, um innere Ruhe wiederherzustellen.
  3.     Ich bemerke, dass Pornos Probleme in meinem Sexualleben hervorrufen.
  4.     Ich bemerke, dass ich immer mehr Pornos schauen muss, um mich zu befriedigen.
  5.     Ich habe ohne Erfolg versucht, meinen Pornokonsum einzuschränken.
  6.     Ich bin gestresst, wenn mich irgendetwas davon abhält, Pornos zu schauen.
  7.     Ich habe darüber nachgedacht, wie toll es wäre, Pornos zu schauen.
  8.     Wenn ich Pornos schaue, werde ich negative Gefühle los.
  9.     Pornokonsum hält mich davon ab, aggressiv zu werden.
  10.     Ich brauche immer mehr Pornos, um meine Bedürfnisse zu stillen.
  11.     Wenn ich schwören würde, nie wieder Pornos zu schauen, könnte ich das nur für eine kurze Zeit durchhalten.
  12.     Ich werde unruhig, wenn ich keine Pornos gucken kann.
  13.     Ich plane kontinuierlich, wann ich Pornos schauen kann.
  14.     Ich baue Anspannung ab, wenn ich Pornos schaue.
  15.     Ich konsumiere stufenweise härtere Pornos, weil die bisherigen Pornos mich nicht mehr befriedigen.
  16.     Ich konnte dem Pornokonsum nur kurzzeitig widerstehen, bis ich rückfällig wurde.
  17.     Ich habe Pornos sehr stark vermisst, als ich für einige Zeit keine geschaut habe.

Nachdem ihr nun auf Basis der Bewertungsskala alle Fragen hoffentlich ehrlich mit einer Zahl beantwortet habt, braucht ihr diese nur noch zusammenzuzählen. Sollte dabei ein Ergebnis von 76 oder höher herauskommen, dann habt ihr wohl ein Suchtproblem und solltet euch vielleicht besser eine Freundin suchen!

Quelle: derwesten.de