Geld. Man(n) kann nicht ohne, aber auch nicht mit. Auch der Volksmund sagt, das Zeug sei die Wurzel allen Übels – aber der hat auch gut reden, schließlich hat der Zeit und muss nicht arbeiten, um welches zu verdienen. Geld macht nicht glücklich, meint er darüber hinaus. Eine aktuelle Studie aus Kanada kommt zu dem Schluss: Von wegen, Wohlstand macht mindestens genauso glücklich wie regelmäßiger Sex. Zumindest 43.000 Euro. Angestrengt wurde die Untersuchung von der University of Toronto. Die verantwortlichen Wissenschaftler kamen zu dem Schluss: Ein Jahreseinkommen von etwa 50.000 Dollar – umgerechnet etwa 43.000 Euro – sorgt für eine entsprechende Versorgung des Körpers mit Glückshormonen.

Die bietet ansonsten nur regelmäßiger Sex in dieser Form, wenn er minimal einmal pro Woche stattfindet. Im Zuge der Untersuchung wurden 335 Amerikaner zu ihrem Sexleben befragt, 107 andere Paare mussten außerdem Tagebuch über ihr Sexualverhalten führen. Dabei offenbarte sich, wenig überraschend: Paare, die öfter schweißtreibender Bettgymnastik frönten, waren zufriedener. Dieser Glücksindex von Menschen, die mindestens einmal in der Woche Sex miteinander hatten, und denen, die weniger als einmal pro Monat durch die Laken turnten, wurde von den Forschern mit der Zufriedenheit von Menschen unterschiedlicher Verdienstspannen verglichen.

Dabei stellten die Studienverantwortlichen fest: Die Diskrepanz in Sachen Zufriedenheit zwischen Regelmäßig- und Wenig-Sex-Habern klafft sogar noch weiter als die Glückskluft zwischen Menschen, die 70.000 € pro Jahr verdienen und denen, die über lediglich 23.000 € Jahresgehalt verfügen. Nach der – unserer Meinung nach ziemlich weit hergeholten – „Rechnung“ der Studienverantwortlichen macht regelmäßiger Sex also zufrieden wie der Besitz von jährlich minimal 43.000 Euro. Oder anders ausgedrückt: Wer sich wirklich reich fühlen will, muss scheinbar einfach nur öfter durch die Laken turnen. Ah ja.

Quelle: virtualnights.com