Der landläufigen Meinung zufolge wollen Männer alle nur das Eine. Ein äußerst prominentes Klischee, welches sogar als Untertitel für unser nettes, kleines Herrenmagazin herhalten muss. Allerdings wagen wir hier einfach mal zu behaupten, dass die Lust auf Sex kein männliches Monopol darstellt. Schließlich gehören immer Zwei dazu. Mindestens. Hat dieses uralte Vorurteil in Zeiten sexueller Selbstbestimmung und Gleichberechtigung also überhaupt noch eine Daseinsberechtigung? Haben Männer wirklich mehr Hunger auf Sex als Frauen?

Genau dieser Frage ging kürzlich das Dating-Portal www.secret.de nach, und startete dazu eine repräsentative Umfrage unter 2.000 Deutschen. Und wie sich dabei herausstellte, sind 54 Prozent der Befragten der Meinung, dass Männer und Frauen es gleichermaßen wollen. Ein Ergebnis, welches übrigens altersübergreifend bei den bis 35-Jährigen genauso ausfiel wie bei den ab 35-Jährigen.

Demgegenüber stehen 42 Prozent, die behaupten, dass Männer die stärker ausgeprägte Libido haben. Da sich dies aus den Antworten von 40 Prozent der Männer und 44 Prozent der Frauen ergibt, sind sich Männlein und Weiblein in diesem Lager aber immerhin nahezu einig, wenn es darum geht, den geilen Peter einem Geschlecht zuzuschieben.

Die Anzahl derer, die dagegen glauben, dass Frauen das sexhungrigere Geschlecht sind, ist mit läppischen vier Prozent (sechs Prozent Männer, zwei Prozent Frauen) verschwindend gering.

Quelle: wochenblatt.de