Über die Frage, was guten Sex ausmacht, kann man sich vermutlich ebenso streiten, wie über die Wahl eines Restaurants. Selbst in funktionierenden Beziehungen dauert es mitunter Jahre, bis man sich wirklich aufeinander eingespielt hat, was sich schon daran zeigt, dass ältere Menschen in Sachen Sexualität nachweislich zufriedener sind. Dennoch gibt es gewisse Trends. Und gerade wenn man nicht in einer Beziehung steckt, ist es nie verkehrt zu wissen, was im Bett angesagt ist!

Insofern sind Studien von Partner- und Erotikabenteuer-Portalen, wie in diesem Falle „Lovepoint“, immer wieder besonders aufschlussreich. „Was ist guter Sex?“, wurde dort gefragt, und 1.349 Menschen im Alter von 30 bis 55 Jahren antworteten folgendermaßen:

Oralverkehr ist essenziell! Nicht nur bei Pornos, wo der Zug ja traditionell mit Mundakrobatik aufs Gleis gehievt wird, sondern auch für mehr als die Hälfte der Befragten. 21 Prozent der Männer fühlen sich zudem nur so richtig wohl, wenn sie die Schoko-Fabrik auch mal durch das Hintertürchen betreten dürfen, was allerdings nur 13 Prozent der Frauen genauso sehen.

Zufriedenheit ist Trumpf

Dafür sind sich aber zwei Drittel der Männer und Frauen darin einig, dass man sich ruhig viel Zeit für das Schäferstündchen nehmen sollte. Es zählt also doch die Länge. Denn Quickies sind tendenziell eher unbeliebt und definieren nur für 37 Prozent der Männer und 43 Prozent der Frauen guten Sex.

Des Weiteren ist die Zufriedenheit des Anderen für 68 Prozent der Männer und 48 Prozent der Damen unabdinglich. In Sachen „Vertrauen“ dreht sich der Spieß dagegen um: Hier sind es 66 Prozent der Frauen und nur 46 Prozent der Männer, die absolutes Vertrauen in den anderen für guten Sex voraussetzen. Das nahezu gleiche Ergebnis zeigte sich beim Thema Spaß. Für 49 Prozent der Männer und 66 Prozent der Frauen ist es wichtig, im Bett auch mal lachen zu können.

Interessant ist auch, dass viele verschieden Stellungen auszuprobieren den Sex nicht besser macht. Zumindest gaben das 78 Prozent der Männer und sogar 85 Prozent der Frauen zu Protokoll. In diesem Falle ist weniger also ausnahmsweise mal eindeutig mehr.

Quelle: express.de