Sex-Studie: Warum Frauen wirklich stöhnen – Wir alle wissen: Guter Sex muss laut sein! Aber woher wissen wir das? Natürlich von der Porno-Industrie. Doch die ist ja nicht unbedingt bekannt dafür, den Fortpflanzungstrieb des Menschen in einem empirischen Kontext abzubilden. Und so verwundert es dann auch nicht, dass eine Studie nun genau das Gegenteil belegt.

Wissenschaftler aus Großbritannien haben nämlich herausgefunden, dass wir Männer das Stöhnen einer Frau vollkommen falsch deuten. Das geht aus einer Untersuchung hervor, im Zuge derer 71 heterosexuelle Frauen befragt wurden, wie sie am besten zum Orgasmus kommen, und weshalb sie beim Sex laut werden.

Und wie sich zeigte, ist es wohl ein Irrglaube zu denken, ekstatisches Geschrei sei eine Art Navi in Richtung Orgasmus.

Ganze 92 Prozent der Befragten gaben nämlich zu Protokoll, dass ihr Gestöhne lediglich dem Zwecke diene, dem männlichen Ego zu schmeicheln. Bitter: 87 Prozent stöhnen sogar nur deshalb, um ihren Mann schneller zu Orgasmus zu bringen und die Nummer damit möglichst rasch beenden zu können.

Wir lernen daraus also, dass viele Frauen nicht aus Lust, sondern aus Frust stöhnen.

Gut zu wissen ist in dieser Hinsicht, dass aber ohnehin nur wenige Frauen durch das gute alte Rein-Raus-Spiel zum Orgasmus kommen. Das Gros erlebt seinen Höhepunkt beim Vorspiel, durch das gekonnte Stimulieren der Klitoris. Und da derartige Lustexplosionen von ihr gerne stumm zelebriert werden, ist ein stilles Erbeben durchaus als gutes Zeichen zu deuten.

Quelle: noizz.de