Wer arbeitet, der darf sich auch belohnen, heißt es. Nach getaner Arbeit machen sich viele gerne ein Bierchen auf oder gönnen sich eine Kippe, was zu naschen oder was-auch-immer. Weit weniger bekannt ist, dass Menschen auch mal Hand anlegen, um sich zu belohnen oder zu motivieren, damit es weitergeht: ein Handjob für den Job, sozusagen …

Das New Yorker „Timeout Magazine“ fragte seine Leser: „Masturbieren Sie im Büro?“ Ganze 39 Prozent der Befragten gaben dabei ein eindeutiges „Klar, regelmäßig!“ zu Protokoll. Dabei fiel diese Antwort geschlechtsunabhängig häufig, es sind also keineswegs nur Männer, die sich auf diese Weise vom Büroalltag entspannen. Bei der Angabe der Gründe wurden vor allem Stressabbau, aber auch Förderung der Kreativität sowie Verbesserung der Stimmung genannt.

Ich möchte mich übergeben …

Selbstverständlich zeigen sich nicht alle Befragten von der Vorstellung begeistert, dass es Arbeitskollegen gibt, die eine Tür weiter „Fünf gegen Willi“ spielen. „Oh mein Gott, seit ich weiß, dass das tatsächlich passiert, möchte ich mich übergeben und nie wieder das Haus verlassen“, kommentierte einer der Befragten die Umfrageergebnisse. Viele Mediziner sehen das Geschehen scheinbar entspannter.

Sie halten den Büroalltag samt Lachs-Entschuppung gar für gesund. Orgasmen steigern die Hirnaktivität, reduzieren Stress und sorgen für ein stabiles Immunsystem. Das wirkt sich auf Motivation und Leistungsfähigkeit der Angestellten aus. Dr. Mark Sergeant etwa ist Psychologe an der Universität von Nottingham Trent – er empfiehlt sogar „Masturbationspausen“. Damit sollen sich Mitarbeiter für die getane Arbeit belohnen.

Quelle: tag24.de