Bekanntermaßen klafft ein gewaltiger Canyon zwischen den Sex-Erlebnissen, die ein Kerl seinen Kumpels gegenüber aufzählt, und denen, die er seiner Partnerin gegenüber zur Sprache bringt. Nun stellt sich die Frage, ob der durchschnittliche Mann die Frau an seiner Seite mit Bescheidenheit zu schonen versucht, oder im Zuge eines feuchtfröhlichen Herrenabends schlicht und einfach nur maßlos mit seinen Abenteuern übertreibt. Die Antwort liefert wie so oft die Wissenschaft.

In diesem Falle repräsentiert durch den Daten-Experten Matt Pencer. Der Knabe hat sich nämlich diverse Studie zu diesem Thema genauer angeschaut und miteinander verglichen. Seine Analyse ergab, dass Männer im Zuge solcher Befragungen im Schnitt neun bis 13 Sexpartnerinnen zu Protokoll geben, während die Ladys von gerade mal vier bis sieben berichten. Als professioneller Zahlenschubser fiel Pencer auf:

Da kann rein rechnerisch was nicht stimmen.

Wenn zwei Menschen miteinander schlafen, dann steigt die Liste der Sex-Partner jeweils um +1", erklärt Matt. „Das heißt, beide Summen werden größer. Es ist mathematisch also unmöglich, dass sich die Zahlen so krass unterscheiden.

Die einzige Erklärung für diese Diskrepanz ist, dass vor allem Männer diesbezüglich lügen. „Sie pushen die Nummer in die Höhe und Mädels verringern ihre, damit beide in das für sie vorgesehene soziale Schema passen.“

Aus den Ergebnissen einer amerikanischen Studie von 2010 bis 2016 geht beispielsweise hervor, dass die von den Männern genannte Anzahl an Sexpartnern (15), mehr als doppelt so hoch war, wie die der Frauen (6). Laut Pencer kann man bei Kerlen folglich gut und gerne 50 Prozent der Amourösitäten abziehen, mit denen sie prahlen, wenn man auf den wirklichen Wert kommen möchte.

Quelle: virtualnights.com