Wir haben viel zu lange keinen Blick mehr in deutsche Schlafzimmer geworfen. Das holen wir hiermit jedoch flugs mal nach und liefern euch die Antwort darauf, wie oft Deutschland Sex hat. Das wissen wir nämlich dank einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Online-Shops „mein-kondom.de“. Und praktischerweise erfahren wir dabei auch gleich, wo am häufigsten die Betten quietschen.

Die Zahlen stimmen optimistisch. Mehr als die Hälfte der Deutschen hat ein- bis dreimal pro Woche Sex. Wenig überraschend ist die Frequenz bei jüngeren Menschen am höchsten. Jeder zehnte 18- bis 30-jährige macht vier bis fünf Besuche in der Lendengegend pro Woche, bei den 31- bis 45-Jährigen schaffen das nur noch 7,3 Prozent und bei den über 46-Jährigen lediglich 6,3 Prozent. Und auch das muss erwähnt werden: Fast jeder Dritte verzichtet gänzlich auf Sex.

Männer liegen vorne

Weit weniger überraschend ist die Tatsache, dass Männer mehr Sex haben als Frauen. Zwar bleibt uns die Umfrage eine Lösung des mathematischen Problems, welches sich daraus ergibt, schuldig, doch es gibt schließlich auch homosexuelle Männer. Und womöglich übertreibt auch der eine oder andere. Denn während jeder zehnte Mann angibt, mehr als fünfmal die Woche Sex zu haben, behauptet dies in der weiblichen Ringecke gerade mal jede zwanzigste Frau von sich.

Am fleißigsten wird es in Schleswig-Holstein getrieben, wo ganze 12,2 Prozent quasi an jedem Werktag angeln gehen. Doch auch in Niedersachsen lüften 10,8 Prozent überdurchschnittlich oft die Hose, dicht gefolgt von Brandenburg mit 10,3 Prozent. In Baden-Württemberg dagegen haben nur 4,7 Prozent genug Atem für mehr als fünf Runden pro Woche. In Rheinland-Pfalz schläft man übrigens am ruhigsten. Ganze 37,9 Prozent der dort Befragten gaben an, sexuell nicht aktiv zu sein. In Bremen ist es nachts ähnlich mau, wo mit 33,3 Prozent jeder Dritte abstinent lebt.