Wenn der Frost mit klirrenden Fingerchen ans Fenster klopft, hört das blühende Leben schon gar nicht mehr richtig zu und die Sonne neigt ihr strahlendes Haupt vor dem nahenden Winter. Für uns bei MANN.TV ein klares Zeichen, den Ofen mal wieder mit einer Sex-Studie zu befeuern. Und weil man sich bei den Temperaturen nicht zu weit aus dem Fenster lehnen sollte, wollen wir auch gar nicht allzu weit in die Ferne schweifen und statt dessen einen Blick auf die aktuellen Sexvorlieben der Deutschen werfen.

Oder genauer: Wir schauen uns die Ergebnisse einer Umfrage des Partnervermittlungsportals „Elitepartner“ an. Der zufolge sollten Voyeure sich eine Wohnung in der Nähe eines Parkplatzes in Hessen suchen. Denn in keinem anderen Bundesland treiben es so viele im Auto. Ganze 49 Prozent der Hessen, haben ihren Wagen bereits für ein spontanes Liebesspiel zweckentfremdet. Der Berliner hingegen kommt gar nicht erst bis zu seiner Karre und macht lieber Überstunden. 30 Prozent der Hauptstädter gaben an, an ihrem Arbeitsplatz bereits die eine oder andere Schäferstunde eingelegt zu haben. Das sind doppelt so viele wie im Bundesdurchschnitt! Und es scheint sich zu lohnen, immerhin haben sich den Angaben zufolge 37 Prozent dabei in den Arbeitskollegen verliebt. Sex sells!

Die Sachsen haben dagegen eher eine … sagen wir mal etwas despektierlich „Karnickelmentalität“. Dort würden 84 Prozent eher ihren Partner betrügen, als auf Sex verzichten zu müssen. Doch auch in Nordrhein-Westfalen hat man mit Blick auf die Tatsache, dass dort jeder Fünfte bereits Sex zu dritt oder gar zu viert hatte, offenbar lieber zu viel als zu wenig auf dem Teller. Im kühlen Norden hingegen bevorzugt man etwas mehr Freiraum: Ganze 94 Prozent der Hamburger haben Angst davor, eingeengt zu werden.

Den höchsten Stellenwert genießen Beziehungen in Thüringen, wo sich 79 Prozent der Befragten ohne Partner nicht vollständig fühlt, während die Süddeutschen sich als die treuesten Seelen im fröhlichen Reigen der Bundesländer erwiesen haben. Zumindest behauptet jeder dritte Bayer, lieber den Freundeskreis zu vernachlässigen als den Partner.

Intelligenz ist den Brandenburgern bei der Partnerwahl sehr viel wichtiger als Äußerlichkeiten. Das sieht man in Baden-Württemberg indes ganz anders, wo 70 Prozent ihre Partner nach dem Aussehen aussuchen. Hart, aber ehrlich. Doch am Ende zählt eh nur, ob man glücklich ist. Und was das betrifft, ist man als Single in Schleswig-Holstein am besten aufgehoben, während die glücklichsten Paare in Bremen leben.

Quelle: focus.de