Bei der nächsten Frage ging es dann darum, welchen sexuellen Gewohnheiten man sich hingibt. Darunter fallen Selbstbefriedigung, Analverkehr, der Einsatz von Sexspielzeugen und erotischer Wäsche, die Art der Stellungen, die die Teilnehmer ausprobierten oder favorisierten und ob sich die Partner beim Sex intensiv küssen. Ebenso war die Kommunikation für die Forscher relevant. Sagen sich die Partner, dass sie sich lieben und was sie im Bett wollen? Wird ein Lob ausgesprochen, wenn einem etwas ganz besonders gut gefällt? Hat man sich gar im Vorfeld zum Sex verabredet?

Die Antworten auf diese und noch viele andere Fragen stellten die Forscher schließlich in einen Bezug zu den Angaben der Orgasmusfrequenz, um daraus ableiten zu können, unter welchen Umständen Frauen am besten kommen.

Männer mit heterosexuellen Frauen aufgemerkt, denn am ehesten kommen diese wenn sie

  • Sich beim Sex manuell stimulieren,
  • Oralsex haben
  • Und mit ihrem Partner intensive Küsse austauschen.

Zwar müsst ihr euch keine großen Gedanken um so etwas wie unterschiedliche Stellungen, stimmungsvolle Musik beim Sex oder Liebesschwüre machen, solltet aber Abschied von der Auffassung nehmen, dass rein vaginaler Sex ausreicht. Oder wie die Co-Autorin der Studie Elisabeth Lloyd sagt: „30 Prozent der Männer glauben, dass sexueller Verkehr die beste Möglichkeit sei, einen Orgasmus zu erleben. Das ist tragisch, weil es nicht stimmt!

Zwar weisen die Forscher darauf hin, dass ihre Angaben kein Patentrezept für einen Orgasmus darstellen und lediglich statistische Zusammenhänge aufzeigen, haben am Ende jedoch einen guten Rat für alle Paare parat: je breiter die Vielfalt der unterschiedlichen Aktivitäten beim Sex, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass Frauen einen Orgasmus bekommen!

Also Männer, seid kreativ! Rein-Raus reicht nämlich nicht!

Quelle: spiegel.de