Menschen, die sich schon seit langer Zeit in einer Beziehung befinden, werden von notorischen Singles in Sachen Sexualität häufig mitleidig belächelt. Da fallen dann Sätze wie „Immer nur mit der gleichen Frau zu schlafen, wäre mir zu wenig“ oder „Willst du denn wirklich nie wieder mit einer anderen Frau ins Bett?“. Derlei Äußerungen können einen schon mal verunsichern und an dem eigenen Glück zweifeln lassen. Aber lasst euch gesagt sein: Als Single hat man auch nicht unbedingt eine Flatrate für Orgien gebucht. Wie eine aktuelle Studie beweist, ist sogar eher das Gegenteil der Fall.

Im Auftrag des Stern wurden über 11.000 EU-Bürger befragt, wie zufrieden diese im Bett sind. Dabei äußerte sich mit 82 Prozent die überwältigendem Mehrheit derer, sie sich in einer monogamen Beziehung befinden, äußerst positiv über das eigene Sexleben. Lediglich 11 Prozent waren unzufrieden. So viel zum Thema, dass eine Partnerschaft der Lust abträglich ist.

Entgegen der landläufigen Meinung, dass man umso glücklicher ist, je mehr verschiedene Sexualpartner man in der Kiste versammelt, sinkt die Zufriedenheit offenbar, je mehr Leute ins Spiel kommen. Denn bei offenen oder polyamourösen Beziehungen läuft es der Studie zufolge schon weniger gut. Hier gaben schon nur noch 71 Prozent der Befragten an, glücklich zu sein.

Und wie ihr euch nun sicherlich schon denken könnt, schnitten die überzeugten Singles noch schlechter ab. Nicht einmal die Hälfte der Solisten sind laut der Umfrage zufrieden mit ihrem Sexleben. Aber so ist das wohl in der freien Wildbahn. Wer bei der Jagd verkackt, muss halt hungrig ins Bett.

Allerdings ist dieses selbstgewählte Schicksal immer noch besser, als mit dem Alleinsein zu hadern. Denn mit Abstand am unzufriedensten sind laut der Umfrage Singles, die auf der Suche nach einer Beziehung sind. Wen wundert's …

Quelle: tag24.de