Argh, das wollt ihr jetzt sicher nicht hören, Jungs, aber da müssen wir nun durch: Eine Sex-Studie der amerikanischen Wissenschaftler Constance T. Gager und Scott T. Yabiku hat ergeben, dass Paare, bei denen der Mann im Haushalt mit anpackt, deutlich mehr Sex haben. Und das Blöde dabei ist: Die Frauen haben das bereits mitbekommen.

Von daher dauerte es auch nicht lange, bis für dieses Prinzip ein Begriff kreiert wurde: Aus dem englischen Wort für das Vorspiel, „Foreplay“, wurde „Choreplay“, eben das Spiel rund um das Thema Hausarbeit. Dahinter steckt die Theorie des Belohnungsprinzips. Eine Frau, die den ganzen Tag mit Abwaschen und Putzen beschäftigt ist, verspürt sicherlich keine Lust, ihren Pascha auf der Couch dann auch noch am Abend zu verwöhnen.

Wer will es ihr verübeln? Packen wir Männer aber mit an, und zeigen damit, dass wir uns als Teil des Ganzen sehen, wird sie natürlich entlastet und damit sehr viel entspannter sein, was sich in der Folge wiederum positiv auf unser Wohlbefinden auswirkt.

An sich hätte es dafür keiner Studie bedurft, doch dass ein gemeinsam geführter Haushalt selbst die Lebenserwartung steigert, ist schon irgendwie interessant. Also die Herren, wollt ihr einen Blowjob, dann saugt zunächst mal Staub. Wollt ihr einen wegstecken, dann räumt die Spülmaschine ein, und wenn ihr dann auch noch den Teppich ausklopft ... aber lassen wird das.