Also, wenn man uns gefragt hätte, wie viele Deutsche Bock auf einen flotten Dreier haben, hätten wir verständnislos mit dem Kopf geschüttelt und zurückgefragt: „Wie jetzt? Wie viele?“ Aber gut, wenn es wirklich so wäre, dass da jeder Lust drauf hat, käme ein sexuelles Dreiergestirn vermutlich deutlich öfter zustande, als es unserer Erfahrung nach der Fall ist. Halten wir uns an vorliegende Zahlen, hat nämlich bloß fast die Hälfte der Deutschen Interesse an einer Ménage à trois.

Dies geht jedenfalls aus einer Umfrage mit dem Titel „Generation What?“ hervor, der – zumindest laut Webseite – größten jemals aufgelegten europaweiten Studie zur Lebenswelt junger Menschen. Hier stimmten 45 Prozent der befragten jungen Deutschen für ein Schäferstündchen zu dritt, während sich 42 Prozent dagegen aussprachen. Immerhin 13 Prozent haben schon entsprechende Erfahrungen gemacht, wovon es jedoch lediglich 7 Prozent gut fanden.

Ernüchternd irgendwie, stellt man sich Sex zu dritt doch immer als eine Art Goldmedaille im Matratzensport vor. Oder ist das nur so ein Altherrengedanke, der wie so viele andere auch in der aktuellen jungen Generation weniger Anklang findet? Nun gut, nimmt man die Frauen aus der Rechnung, bleiben immerhin 56 Prozent der Männer zwischen 16 und 34 Jahren, die sich Sex mit mehr als einem Partner wünschen. Blöd nur, dass die Nummer ohne Frauen nicht funktioniert. Und dann braucht man auch noch zwei davon. Das erklärt vermutlich, warum es so selten klappt. Verdammte Mathematik!

Quelle: virtualnights.com