Ihr seid es leid, zu spüren, wie sich spöttischen Blicke in euren Rücken bohren, wenn ihr das allmonatliche Sexspiel bereits nach fünf Minuten offiziell abpfeift und euch keuchend wie eine Dampflok vom Weibe herunterrollt? Dann solltet ihr eine Nacht in einem Hotel buchen. Nein, nicht um endlich mal Ruhe zu haben. Ihr sollt sie mitnehmen, und dort mal so richtig auslaugen. Denn so wie es aussieht, sind wir in Hotels die besseren Liebhaber.

Diese Erkenntnis geht aus einer internationalen Befragung des Hotelportals „HotelTonight“ hervor, im Zuge derer 2.220 Menschen aus elf Ländern befragt wurden. Demnach laufen besonders jüngere Leute im Hotelzimmer zur Hochform auf. Zumindest behauptet das ein Drittel der 18-24-jährigen Deutschen von sich. Nach oben hin sinkt diese Selbsteinschätzung allerdings deutlich, sodass sich am Ende durchschnittlich bloß 14 Prozent der Deutschen eine bessere Leistung in fremden Betten attestieren. Besser schneidet da die Leistung des Partners ab, die von 20 Prozent als gesteigert empfunden wird.

Zurecht, denn der Studie nach haben wir im Hotel doppelt so oft Sex und dann dauert das Liebesspiel außer Haus im Schnitt auch noch ganze 32 Minuten länger! Doch auch das ist wenig überraschend eine Frage des Alters. Denn während mit 57 Prozent mehr als die Hälfte der 18 – 24-Jährigen von einer längeren Dauer im Hotel schwärmt, sind es bei den über 55-Jährigen bloß noch 11 Prozent.

So oder so, der Sex im Hotel ist einfach der bessere. Die Gründe dafür sind allerdings nicht überall gleich. So führen wir Deutschen vorrangig die neue und aufregende Umgebung sowie die Ungestörtheit vor Anrufen und Kindern ins Feld, während junge Briten im Wesentlichen daran denken, ihr Zimmer nicht putzen zu müssen. Und dass ausgerechnet die Franzosen ihren Hotelsex am schlechtesten bewerten, überrascht dann doch ein wenig.