Ein beliebtes Motiv in Filmen sind diesogenannten Liebeshügel. Irgendwelche hoch gelegenen Orte mit einer fantastischen Aussicht, an die es verliebte Teenager im Auto verschlägt, um es des Nächstens mehr oder minder heimlich miteinander zu treiben. Doch auch im echten Leben hat Sex im fahrbaren Untersatz eine große Tradition. Was das Alter der mobilen Rammler betrifft, gehen Fiktion und Wirklichkeit allerdings deutlich auseinander.

Das geht aus einer Umfrage im Auftrag von mobile.de hervor, der zufolge mit 47 Prozent fast jeder zweite Deutsche sein Auto schon einmal als Matratze zweckentfremdet hat. Doch entweder die Nummer ist so langsam Out, oder die Karren, die man sich in jungen Jahren leisten kann, sind einfach nicht bequem genug. Denn in der Riege der 18- bis 24-Jährigen sind gerade mal 26 Prozent der Befragten mit ihren Wagen schon mal in diesen besonderen Verkehr geraten. Die 25- bis 34-Jährigen zeigen sich mit 44 Prozent diesbezüglich deutlich offener, während bei der Generation ab 55 aufwärts ganze 52 Prozent zu Protokoll gaben, schon mindestens einmal die Federung strapaziert zu haben.

Über alle Altersgrenzen hinweg, ist die Rückbank dabei die favorisiere Spielwiese für amouröse Abenteuer unterwegs. Wenn man denn eine hat. Denn gerade mal 3 Prozent treiben es in PS-Monstern wie Porsche und Ferrari. Wobei hier wohl auch der hohe Preis für neue Sitzbezüge eine Rolle spielt. Am beliebtesten dagegen ist ein VW (26 Prozent), gefolgt von Opel (18 Prozent) und Ford (13 Prozent).

Quelle: bild.de