Pädagogen fordern ja schon lange, dass in Schulen nicht nur der IQ, sondern auch der sogenannte EQ gefördert und bemessen werden soll. Gemeint ist damit die emotionale Intelligenz eines Menschen, sprich die Fähigkeit, sich in die Lage eines anderen einfühlen zu können. Aber ist es wirklich klug, wissen zu wollen, wie klug man ist?

Eine hohe Intelligenz ist schließlich nicht immer ein Segen. Nehmen wir zum Beispiel die Ergebnisse einer Schweizer Studie, denen zufolge an dem Sprichwort „Dumm fickt gut“ durchaus etwas dran ist. Die Befragung von 211 Paaren ergab nämlich, dass Frauen mit einem hohen EQ den schlechteren Sex haben.

Das Problem: Dank der Fähigkeit, sich in den anderen hineinversetzen zu können, kann man sich gut mit seinem Gegenüber identifizieren. Das schließt auch dessen Wünsche mit ein. Und je genauer man diese kennt, desto höher der Druck, ihnen gerecht zu werden. Die Folge: ein übersteigertes Anspruchsdenken, dem die eigene Libido, der Spaß und damit schließlich auch guter Sex zum Opfer fallen.

Wir lernen also: Willst du Spaß haben, sei dumm!